Opern-Diva: Selbstmord nach Stimmkrise

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Sopranistin Roxana Briban (39)

Wien - Sie sang in allen renommierten Opernhäusern der Welt. Doch als die rumänische Sopranistin Roxana Briban Probleme mit der Stimme bekam, wollte sie nicht mehr leben. 

Die Opernwelt trauert um einen ihrer Stars. Roxana Briban (39) hat sich offensichtlich das Leben genommen. Wie die österreichische "Krone"-Zeitung berichtet, fand ihr Ehemannn sie vor wenigen Tagen tot in ihrer Badewanne. Seit anderthalb Jahren litt die Sängerin an Depressionen aufgrund von Problemen mit ihrer Stimme. 

Briban debütierte im Jahr 2000 mit Mozarts "Hochzeit des Figaro" an der Nationaloper Bukarest. Sie sang unter anderem in Berlin, Toulouse, Amsterdam, Seoul, Bangkok und Santiago. 2003 feierte sie Erfolge als Micaela in Georges Bizets "Carmen" und 2008 als Amelia Grimaldi in Giuseppe Verdis "Simon Boccanegra". 2009 hatte sie in der Wiener Staatsoper ihren letzten Auftritt - in dem Stück, mit dem sie vor 10 Jahren die Opernwelt erobert hatte: die "Hochzeit des Figaro".

Es gäbe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, ließ die ermittelnde Polizei verlauten. Sie soll einen Abschiedsbrief hinterlassen haben. Ex-Staatsoperndirektor Ioan Holender gegenüber der "Krone": "Roxana war eine wunderbare Sängerin und eine sonderbare Persönlichkeit."

HN

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