#Oprah2020

Oprah Winfrey: Wird die Talkmasterin nächste US-Präsidentin?

Millionen kennen ihr Gesicht und das nötige Kleingeld hat sie auch. Aber reicht Moderatorin Oprah Winfrey das, um eine Kandidatur als US-Präsidentin zu starten?

München - Vor einigen Jahren wäre es für die Demokraten wohl noch undenkbar gemessen, eine TV-Moderatorin als Präsidenschaftskandidatin zu nominieren. Wenn sich die Partei im Jahr 2020 anschicken will, Donald Trump an der Spitze des Staates abzulösen, scheint ein „Celebrity-Duell“ um den Einzug ins Weiße Haus jedoch nicht mehr ausgeschlossen.

Spätestens nach ihrer beeindruckenden Rede bei der Verleihung der Golden Globes werden die Stimmen lauter, die Oprah Winfrey zu einer Präsidentschaftskandidatur bewegen wollen. Unter tosendem Applaus hatte die 63-Jährige Talkmasterin am vergangenen Samstag in Los Angeles über Frauen- und Bürgerrechte in den Vereinigten Staaten gesprochen.

Lässt Winfrey sich von einer Kandidatur überzeugen?

Hat Winfrey ihr Bewerbungsschreiben damit eingereicht? Ihre persönliche Motivation, ins politische Rampenlicht zu treten, scheint derzeit noch zweifelhaft. Erst im Juni hatte die populäre TV-Moderatorin in einem Interview gesagt, dass sie sich „definitiv niemals um ein öffentliches Amt bewerben möchte“. 

Seit Jahren gilt Winfrey als fleißige Unterstützerin der Demokraten, in den Wahlkämpfen von Barack Obama und Hillary Clinton spielte die 63-Jährige eine gewichtige Rolle. Die TV-Moderatorin war deshalb bereits vor einiger Zeit als Präsidentschaftskandidatin ins Gespräch gebracht worden.

Bisher hat sich in den Reihen der Demokraten kein Kandidat aufgedrängt, der es im Jahr 2020 mit Donald Trump aufnehmen soll. Einige Punkte sprächen für eine Bewerbung Winfreys. In puncto Bekanntheitsgrad muss sich die TV-Moderatorin keinesfalls hinter Trump verstecken, das nötige Kleingeld für einen aufreibenden Wahlkampf wäre ebenfalls vorhanden. 

Demokraten: Weitere illustre Namen werden diskutiert

Das Vermögen der 63-Jährigen, zu deren Geschäftsimperium unter anderem ein TV-Sender gehört, wird auf 2,8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Damit liegt sie sogar vor Trump, der aktuell auf 2,1 Milliarden US-Dollar beziffert wird.

Neben Winfrey kursieren auf einer möglichen Kandidatenliste der Demokraten weitere illustre Namen. Der Schauspieler Dwayne „The Rock“ Johnson soll ernsthaft mit einem Angriff aufs Weiße Haus liebäugeln, auch der Name Tom Hanks fiel bereits. 

Vor Trump hatte sich bereits ein weiterer Quereinsteiger zum mächtigsten Mann der USA gekrönt. Ronald Reagan hatte sich vor seiner Amtszeit bereits einen Namen als Schauspieler gemacht.

lks/ Video: Glomex

Rubriklistenbild: © Glomex

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