Der Spruch hat es in sich

Papst Franziskus hat nun ein Verbotsschild an seiner Tür

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„Vietato Lamentarsi“ (auf deutsch: „Jammern verboten“): Das Schild hat Papst Franziskus von Psychologe und Motivationsredner Salvo Noé geschenkt bekommen. 

Papst Franziskus (80) hat ein Schild mit einem besonderen Spruch an seiner Tür hängen. Bestimmten Besuchern ist der Zutritt zu seinem privaten Arbeitszimmer verboten. 

Rom - Jeder kennt das wohl. Teenager hängen gerne Botschaften an die Tür zu ihrem Reich. Diese schriftlichen Ansagen sind meistens witzig und mit einem Augenzwinkern gemeint.

Der Papst Franziskus hat nun auch ein Schild mit einer Aufschrift an seiner Tür aufgehängt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche will keine Jammerlappen empfangen: Auf einem Schild steht auf Italienisch "Nicht klagen" (Vietato lamentarsi), wie der Journalist Andrea Tornielli auf der Webseite "Vatican Insider" berichtete. 

Woher kommt das Schild mit dem Spruch?

Das Schild fordere die Besucher zu Tatkraft und Optimismus auf. Der Papst habe das Schild von einem Psychlogen als Geschenk erhalten, schrieb Tornielli. Zunächst habe der Papst bei Entgegennahme angekündigt, es dort zu platzieren, wo er Besucher empfängt. Letztendlich entschloss er sich jedoch dazu, es an der Tür zu seinen Privatgemächern im Gästehaus Santa Marta Hotel zu platzieren. 

Der Argentinier ist dafür bekannt, dass er betrübte Gläubige dazu ermuntert, ihre Melancholie abzuschütteln und weniger zu murren. Kleingedruckt steht auf dem Schild, wer sich beklage, "entwickelt einen Opferkomplex, der zu schlechteren Problemlösungsfähigkeiten führt". Gegen das Jammerverbot dürfe man auf keinen Fall verstoßen, wenn Kinder in der Nähe seien. Stattdessen rät das Schild, sich auf sein Potenzial und nicht auf seine Grenzen zu konzentrieren: "Hör auf zu jammern und handele, um dein Leben besser zu machen.“

AFP

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