Unternehmen klärt auf

Nach Streit um Warnhinweise: Riesen-Wirbel um Parfum von Helene Fischer

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Verführerisch: Helene Fischer singt im Olympiastadion in Berlin.

Die Drogeriekette dm warnte vor der Nutzung von Helene Fischers Parfums „That‘s me“. Jetzt scheint wieder die Sonne im Helene-Fischer-Universum. Was vertrieb die Gewitterwolken?

Sehr persönlich: So soll Helene Fischers Parfum „That‘s me“ duften. Doch die Idylle rund um die Schlagersängerin wurde von Berichten getrübt, dass der Duft, der seit 2014 auf dem Markt ist, gefährlich sei. Jetzt gibt es Klarheit im Wirbel um den Duft.

Zitrisch-erfrischende sizilianische Tangerine und sonnengereifte Pfirsiche verleihen dem Duft „That‘s me“ gemeinsam mit Rosen und Lotusblumen seine sommerlich verführerische Note. Edle Hölzer, exotische Vanille und Moschus runden den Duft ab, heißt es in der Parfum-Beschreibung. Wenn es nach dm geht, eine gefährliche Kombination. Das sorgte für zahlreiche Medienberichte, wie bei Bunte.

Mehr #Helene: Helene Fischer bekommt eigene Münze - aber es gibt einen dicken Haken.

Helene Fischer Parfum „That‘s me“: Nicht nur gefährlich verführerisch?

Auf der Website der Drogeriekette wurde der Helene-Fischer-Duft mit Warnhinweisen versehen, wie Bild berichtete (Artikel kostenpflichtig). 

Der Grund für den Wirbel: Helene Fischers Parfum „That‘s me“.

Mittlerweile wurden laut Bild.de die Hinweise entfernt. Auf Anfrage erklärte das Unternehmen gegenüber der Bild, dass ein Fehler unterlaufen sei: „Der Hersteller hat den Sachverhalt geprüft, den Gefahrenhinweis als nicht erforderlich eingestuft.“ Produziert wird das Parfum „That‘s me“ vom Frankfurter Unternehmen „SA.G Group“. Ein Sprecher äußerte sich gegenüber Bild: „Wir verfassen, wie jeder Parfümproduzent es für seine Produkte tun muss, Sicherheitsdatenblätter für Hersteller, Transporteure und Abfüller – für Menschen, die täglich mit großen Mengen des Produktes umgehen müssen.“

Parfum „That‘s me“: Für Helene Fischer und ihre Fans ungefährlich

Diese Hinweise unterscheiden sich aber von denen für den Konsumenten. „SA.G Group“ erklärt gegenüber Bild: „Bei ,dm‘ sind versehentlich Inhalte dieses Sicherheitsdatenblatts auf die Internetseite gestellt worden.“ Wer das Parfum ordnungsgemäß nutze, habe keine Gefahren zu befürchten.

Helene Fischer äußerte sich selbst nicht zu der Parfum-Affäre. Ihr Management sagte auf Bild-Anfrage: „Wir legen bei der Auswahl unserer Marketing-Partner und Lizenznehmer größten Wert darauf, dass es sich bei ihnen ausschließlich um renommierte Unternehmen aus dem jeweiligen Segment handelt.“ Zudem sei ein tadelloser Ruf und höchste Qualitätsansprüche unabdingbar - und zwar sowohl im Interesse von Helene Fischer als auch ihrer Fans. Zu denen zählt nun auch Minister Jens Spahn, der sich als Helene-Fischer-Groupie outete.

Lesen Sie auch auf tz.de: Hier wohnte Helene Fischer jahrelang - vor Ort ist Überraschendes zu hören

Sabina Kläsener

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