Peter Schilling berichtet über seine Kindheit

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Peter Schilling hatte eine schlimme Kindheit.

Frankfurt/Main - “Neue Deutsche Welle“-Star Peter Schilling (55) hat Jahrzehnte gebraucht, um seine schlimme Kindheit zu überwinden. Das Verhältnis zu seiner Mutter war sehr angespannt.

“Ich habe immer nach Abstrafung funktioniert“, sagte der Sänger des Liedes “Völlig losgelöst“ der Moderatorin Bärbel Schäfer im Sender hr3: “Wenn es jemand gut mit mir meinte, habe ich ihn abgelehnt, er war nichts wert. Ich war ja selbst nichts wert, also konnte der, der mich gut findet, auch nichts wert sein. Hingegen war derjenige, der mir das Geld aus der Tasche gezogen hat, herzlich willkommen, denn er hat meiner Abstrafungsstruktur gedient.“

So wirkt Musik auf unseren Körper

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Er sei aufgewachsen mit Gewalt und Alkohol. Seinen Vater habe er nie kennengelernt, das Leben mit seiner Mutter sei alles andere als harmonisch gewesen. Als er 14 war, habe die Mutter vor seinen Augen einen Selbstmordversuch verübt. “Das ist natürlich für einen Jungen prägend.“ Er sei zu einem “anerkannten Außenseiter“ geworden, der “immer allein“ war. “Ich habe eigentlich erst vor ein paar Jahren lieben gelernt“, gab der 55-Jährige in der Sendung “Bärbel Schäfer live“ zu. Heute sagt er von sich: “Ich habe in den entscheidenden Momenten meines Lebens immer sehr viel Glück gehabt“. Nach über 20 Jahren ohne Live-Auftritte ist er jetzt wieder auf Tour.

dpa

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