Polanski stimmte Zahlung von 500.000 Dollar zu

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Wirbel um Roman Polanski.

Los Angeles - Der wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen inhaftierte Filmregisseur Roman Polanski hat sich mit dem Opfer vor gut 15 Jahren auf 500.000 Dollar Entschädigung geeinigt.

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Das geht aus Gerichtsunterlagen in Los Angeles hervor. Nicht daraus zu entnehmen war allerdings, ob Polanski die zur Beilegung einer Zivilklage vereinbarte Summe je bezahlt hat. Der letzte Eintrag in den Akten zeigt, dass der Betrag 1996 aufgrund von Zinsen auf 604.000 Dollar angestiegen war. Polanskis Anwalt in dem Fall, David Finkle, wollte sich zu den Gerichtsunterlagen am Freitag nicht äußern. Auch Polanskis Agent Jeff Berg wollte keine Stellung nehmen.

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Polanski hat sich Ende der 70er Jahre des rechtswidrigen Geschlechtsverkehrs mit einem damals 13-jährigen Mädchen schuldig bekannt. Er entzog sich seiner Strafe 1978 durch eine Flucht ins Ausland. Seit vergangenem Wochenende sitzt er in der Schweiz in Auslieferungshaft.

Sein Opfer Samantha Geimer und dessen Familie reagierten nicht auf telefonische Nachfragen zu der Zivilklage. Geimer hatte Polanski 1988, als sie 25 war, verklagt. Fünf Jahre später einigten sich beide Parteien den Unterlagen zufolge auf die Zahlung von 500.000 Dollar. Geimer hat in den vergangenen Jahren mehrfach die Einstellung des Strafverfahrens gegen Polanski gefordert.

ap

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