Polanskis Opfer plädiert für Ende des Verfahrens

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Roman Polanski.

Los Angeles/New York - Roman Polanski wird in seinem Bestreben, das Verfahren wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen endlich einzustellen, von seinem damaligen Opfer unterstützt.

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Polanski bittet um Prozess in Abwesenheit

Die “Los Angeles Times“ berichtete am Freitag, dass sich die in Hawaii lebende Samantha Geimer über ihren Anwalt erneut an das Gericht in Los Angeles gewandt und für den Starregisseur eingesetzt hat.

Das Schreiben, in dem Geimers Anwalt das Vorgehen der Staatsanwaltschaft als verfassungswidrig attackiert, traf wenige Stunden vor einer weiteren Anhörung zum Fall Polanski an diesem Freitag bei der Justiz in Los Angeles ein.

Roman Polanski in Hausarrest in Gstaad

Roman Polanskis Anwalt Lorenz Ern gibt ein Statement zur aktuellen Lage. Lange war nicht klar, wann der Regisseur das Gefängnis in Winterthur verlassen kann. © dpa
Emmanuelle Seigner, die Ehefrau des Regisseurs, ist mit den Kindern bereits eingetroffen. © ap
Roman Polanski kommt in Gstaad an. Er zeigt sich nicht persönlich den Fotografen. © AP
Roman Polanskiks Chalet „Milky Way“. Über Jahre machte er mit seiner Familie hier Urlaub, ohne dass die Schweizer Justiz ihn in Gewahrsam nahm. © dpa
Tiefverschneit wartet das Chalet auf seinen Besitzer. © dpa
Für die Fotografen ist die Wartezeit hart. Tiefverschneit und kalt ist es inzwischen in dem Schweizer Urlaubsort. © dpa
Schon einen Tag nach der Bekanntgabe des Hausarrest sammelten sich erste Fotografen an dem Chalet „Milky Way“. © dpa
Das Gefängnis in Winterthur war für zwei Monate die „Heimat“ von Roman Polanski. © dpa
Sein mutmaßliches Opfer Samantha Geimer hat dem Regisseur längst verziehen und bittet die US-Richter um Gnade. © dpa
Die Paparazzi warten seit einer Woche auf den Tag der Entlassung. © dpa

 Darin beschwert sich Samantha Geimer, dass die Anklage sie vor dem Auslieferungsantrag an die Schweiz im Herbst nicht konsultiert habe. Nach der Verfassung des US-Bundesstaates Kalifornien habe sie als Opfer von Polanski im Jahr 1977 ein Mitspracherecht bei einem solch gravierenden Schritt, schrieb Geimers Anwalt Lawrence Silver an den Richter.

dpa

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