Polanskis US-Anwälte gehen gegen Sex-Klage vor

+
Roman Polanski droht bei der Einreise in die USA die Festnahme. Foto: Sebastien Nogier

Los Angeles (dpa) - Die Anwälte von Roman Polanski (81, "Der Pianist") wollen in Kalifornien die Einstellung eines Verfahrens gegen den Regisseur wegen eines Jahrzehnte alten Sexualdeliktes vorantreiben.

Nach Berichten der "Los Angeles Times" und "New York Times" reichten sie in Los Angeles einen entsprechenden Antrag ein. Darin machten sie unter anderem juristische Fehler der Staatsanwaltschaft in dem US-Bundesstaat geltend.

Die Anwälte beziehen sich dabei auch auf Formfehler in einem Auslieferungsantrag, den die Staatsanwaltschaft im Oktober gestellt hatte, als sich Polanski zu einem Besuch in Polen aufhielt. Polen hatte damals das Rechtsersuchen der US-Justiz auf eine Festnahme und Auslieferung des Filmemachers abgelehnt.

Dabei geht es um ein Sexualdelikt von 1977. Damals soll Polanski in Los Angeles eine Minderjährige missbraucht haben. Er verbrachte mehrere Wochen in Untersuchungshaft und psychiatrischer Beobachtung. Vor einer möglichen Verurteilung zu einer längeren Haftstrafe setzte sich der Filmemacher aber nach Frankreich ab. Für die US-Behörden gilt er seitdem als flüchtig, bei einer Wiedereinreise in die USA droht ihm die Festnahme.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.