Polizei fasst flüchtigen Madonna-Stalker

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Der Madonna-Stalker Robert Dewey Hoskins bei seiner Gerichtsverhandlung 1996

Los Angeles - Er wollte Madonna die Kehle durchschneiden, wenn sie ihn nicht heiratet: 16 Jahre saß der Mann im Gefängnis und in einer Klinik, dann flüchtete er. Nun ist der Stalker wieder gefasst.

Der 54-Jährige wurde am Freitag von der Polizei aufgegriffen und zurück in ein Krankenhaus in Norwalk bei Los Angeles gebracht. Laut CNN sollte er nach mehr als 16 Jahren im Gefängnis und in der Klinik in einem halben Jahr freigelassen werden.

Das Krankenhaus, aus dem der Mann getürmt war, soll dem Bericht des Senders zufolge nicht sonderlich gesichert gewesen sein. Er sei auch nicht von Polizisten bewacht worden, sondern von zivilem Personal, das ihn auf ein Leben draußen vorbereiten sollte. Weil er auf richterliche Anordnung in der Klinik war, galt sein Verschwinden als Flucht.

Gewaltverbrecher auf der Flucht

Gewaltverbrecher auf der Flucht

Die Flucht hat Kalifornien aufgeschreckt. Die Polizei hatte vor dem Mann gewarnt: Er sei „hoch psychotisch, wenn er nicht seine Medikamente nimmt, und hat zudem Tendenzen zur Gewalt“.

Er werde sie „von Ohr zu Ohr“ aufschneiden, wenn sie ihn nicht heirate, hatte der Mann in den neunziger Jahren Madonna angedroht. Sie habe Alpträume gehabt, hatte die Sängerin vor Gericht ausgesagt. Der Mann hatte ihr mehrfach aufgelauert. Er war 1995 gefasst und 1996 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, nach der Strafe kam er in die Klinik.

dpa

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