Schlappe vor Gericht

Prinz Andrew wird der Prozess gemacht: Missbrauchsklage zugelassen

Prinz Andrew gestikuliert und spricht in ein Mikrofon (Symbolbild).
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Nach der Zulassung der Zivilklage muss sich Prinz Andrew vor Gericht verantworten (Symbolbild).

Um jeden Preis wollten die Anwälte von Prinz Andrew die Missbrauchsklage abweisen, doch sie sind gescheitert. Der Herzog von York muss vor Gericht.

New York City – Eine folgenreiche Wende im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew (61) erschüttert den Buckingham-Palast. Der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) muss einen herben Rückschlag vor Gericht verkraften, den seine Anwälte nicht abwenden konnten. Nachdem ein US-Richter die Klage gegen ihn zugelassen hat, droht Andrew nun der Prozess.

Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre (38), ein mutmaßliches Opfer von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019), hatte im August 2021 bei einem New Yorker Gericht Klage gegen Prinz Andrew eingereicht. Giuffre wirft dem britischen Royal vor, sie als 17-Jährige 2001 mehrfach sexuell missbraucht zu haben und fordert Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Ihre schwerwiegenden Anschuldigungen bestreitet Prinz Andrew vehement, trotzdem wird es jetzt wohl zum Prozess kommen.
Wann der Prozess gegen Prinz Andrew beginnen könnte, weiß 24royal.de*.

Der zuständige US-Richter Lewis Kaplan (77) hat den Antrag auf Klageabweisung, den Andrews Anwälte eingereicht hatten, abgelehnt und somit den Weg für einen Prozess gegen den 61-Jährigen geebnet. Das juristische Team von Queen Elizabeths II. zweitältestem Sohn hatte in dem Antrag auf eine von Epstein und Giuffre unterzeichnete Vereinbarung aus dem Jahr 2009 verwiesen. In dem Dokument, das lange unter Verschluss blieb, werden weitere Beschuldigungen gegen „potenzielle Angeklagte“ vonseiten der 38-Jährigen untersagt.*24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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