Palast teilt mit

Queen greift durch: Prinz Andrew von royalen Pflichten entbunden

Prinz Andrew: Der Queen-Sohn wird sich nach Missbrauchsvorwürfen vor Gericht verantworten müssen.
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Prinz Andrew: Der Queen-Sohn wird sich nach Missbrauchsvorwürfen vor Gericht verantworten müssen.

Wie der Buckingham Palace mitteilte, gibt Prinz Andrew alle militärischen Titel und Schirmherrschaften ab.

London - Nach der Abweisung einer gegen ihn gerichteten Missbrauchsklage in den USA gibt der britische Prinz Andrew seine militärischen Titel und auch seine Schirmherrschaften ab. Dies teilte am Donnerstagabend der Buckingham-Palast in London mit.

Missbrauchsskandal um Prinz Andrew: Queen entzieht ihm militärische Titel

In dem Statement heißt es: „Mit der Zustimmung der Queen gehen alle militärischen Titel und royalen Schirmherrschaften des Duke of York zurück an die Queen.“ Hintergrund dieses Schrittes dürfte die laufende Missbrauchsklage gegen den Sohn der britischen Königin sein.

Prinz Andrew verliert Titel und Schirmherrschaften - kurz vorher erlitt er Schlappe vor Gericht

Dem zweitältesten Sohn von Königin Elizabeth II. wird sexueller Missbrauch im Zusammenhang mit der Affäre um den verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vorgeworfen. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre wirft Prinz Andrew vor, sie vor gut 20 Jahren, als sie 17 Jahre alt war, mehrfach sexuell missbraucht zu habe.

Die Vorwürfe gegen Prinz Andrew wiegen schwer. Den nächsten Rückschlag in dieser Angelegenheit erlitt der Royal am Mittwoch, als ein Gericht in New York den Versuch der Abweisung der Klage abschmetterte. Der Queen-Spross wird sich deshalb nun wohl vor Gericht verantworten müssen.

Prinz Andrew hatte die Vorwürfe gegen ihn bisher immer zurück gewiesen. Die öffentlichen Aufgaben, die er in seiner Rolle als Mitglied der royalen Familie zu erfüllen hätte, legte er bereits mit Bekanntwerden der Vorwürfe nieder. Seine militärischen Titel behielt er allerdings zunächst - bis jetzt. (AFP)

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