Charles erobert als "Pikinini" Neuguinea

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Prinz Charles und seine Frau Camilla sind auf Pazifiktour.

Sydney - Die britischen Royals sind auf Pazifiktour. Prinz Charles hat als "Pikinini"bei seinem Besuch in Papua-Neuguinea die Herzen der Dorfbewohner erobert:

Der britische Thronfolger nannte sich in der Sprache der Einheimischen „Pikinini“, was soviel bedeutet wie Sohn von Königin Elizabeth II., dort bekannt als „Missis Kwin“. Charles (63) und seine Frau Camilla (65) hatten am Wochenende ihre zweiwöchige Pazifikreise zum diamantenen Thronjubiläum der Queen in Papua-Neuguinea begonnen. Am Sonntag nahmen sie an einem Gottesdienst in einem Stadion in der Hauptstadt Port Moresby teil. Später besuchten die britischen Royals das Dorf Boera an der Küste, wie australische Medien berichten. Dort wurde das Paar mit einem traditionellen Kriegstanz begrüßt.

Bilder: Charles und Camilla auf Pazifiktour

Bilder: Charles und Camilla auf Pazifiktour

Der Besuch von Charles und Camilla kommt zu einem Zeitpunkt, da in den Commonwealth-Staaten die Begeisterung für das Königshaus wieder zunimmt. Am Samstag waren die beiden mit einer bunten Willkommenszeremonie am Flughafen begrüßt worden. Charles war erstmals 1966 während einer Schülerreise in Papua-Neuguinea. Für Camilla ist es der erste Besuch des Insestaats im Pazifik. Am Montag wollte das Paar nach Australien reisen, anschließend steht ein Besuch in Neuseeland auf dem Plan.

Offizielles Staatsoberhaupt von Papua-Neuguinea ist Königin Elizabeth II., die durch einen Generalgouverneur vertreten wird. Das Land stand in der Vergangenheit unter australischer Verwaltung - seit 1975 ist es unabhängig und Mitglied des Commonwealth of Nations. 96 Prozent der Menschen in Papua-Neuguinea sind Christen. Die meisten Bewohner sind arm, trotz zahlreicher Rohstoffe wie Gold, Erdgas und Kupfer.

dpa

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