Im Koma: Prinz Frisos Zustand verbessert

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Seit neun Monaten liegt Prinz Friso im Koma.

London - Erstmals gibt es gute Nachrichten von Prinz Friso: Nach neun Monaten im Koma gibt es nun "Zeichen von sehr geringem Bewusstsein". Doch aufatmen kann seine Familie noch lange nicht.

Nach einem schweren Lawinen-Unglück im Februar dieses Jahres liegt Prinz Friso der Niederlande im Koma. Nun gibt es für seine Familie erstmals einen kleinen Hoffnungschimmer. Wie das Königshaus am Montag auf seiner offiziellen Homepage mitteilte, habe sich der Gesundheitszustand des 44-Jährigen leicht verbessert. "Seit kurzem zeigt Prinz Friso gelegentlich Anzeichen sehr geringen Bewusstseins; man spricht auch von 'minimalem Bewusstseinszustand'", heißt es in der Mitteilung. Die Prognose sei aber weiterhin äußerst unsicher, die Ärzte seien besorgt. "Es wird noch viele Monate dauern, bis mehr Klarheit besteht."

Monate, die für seine Frau Mabel wohl die schwerste Zeit ihres Lebens bedeuten. "Meine Liebe zu Friso, die Unterstützung der Familie und von Freunden und die zahlreichen Bekundungen der Anteilnahme geben mir Kraft in dieser schwierigen Zeit", bedankte sie sich bei den Niederländern. "Alle ermutigenden Worte, hoffnungsvollen Wünsche, bewegenden Berichte, Gebete und Blumen sind uns seine Stütze und machen Mut in dieser schweren Zeit voller Ungewissheit."

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Am 17. Februar 2012 wurde Prinz Friso beim Skiurlaub in Österreich von einer Lawine erfasst. Seitdem liegt er in einer Londoner Privatklinik im Koma. Bisher halten es die Ärzte für ausgeschlossen, dass der Prinz jemals wieder aufwacht.

Am 12. August 2013 verstarb der Prinz im heimatlichen Den Haag.

msa

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