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Folgenschwere Drogenbeichte: Prinz Harry könnte sein USA-Visum verlieren

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Von: Lukas Einkammerer

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Prinz Harry packt in seiner Autobiografie „Spare“ über sein Leben aus. Der Herzog von Sussex gesteht, Drogen genommen zu haben. Diese Beichte könnte ihm nun jedoch sein USA-Visum kosten.

Montecito – Während Prinz William (40) ein nahezu makelloses Image aufweisen kann und als Bilderbuchthronfolger gilt, hat Prinz Harry (38) seit seiner Jugend für etliche Skandale gesorgt. Betitelte man ihn in den britischen Boulevardmedien lange als „Reserve“ für seinen älteren Bruder, brach der Herzog von Sussex 2021 mit der Krone und kehrte seinem Leben als Royal größtenteils den Rücken. An der Seite seiner großen Liebe, der US-amerikanischen Schauspielerin Meghan Markle (41), wagt er in Kalifornien einen Neuanfang – abgeschlossen scheint seine komplizierte Vergangenheit aber noch lange nicht zu sein.

Drogenbeichte in Autobiografie „Spare“: US-Visum von Prinz Harry könnte gefährdet sein

Nachdem Harry und Meghan mit ihrer sechsstündigen Netflix-Doku im Dezember bereits tief blicken ließen, will der Sohn von König Charles III. (74) nun mit seiner Autobiografie „Spare“ auf sein ereignisreiches Leben zurückblicken, berichtet merkur.de. Anstatt einer persönlichen und sympathischen Geschichte, erweist sich das Werk, das am 10. Januar beim Verleger Random House erscheint, jedoch als einer der größten Royals-Skandale der letzten Jahre. Neben strenger Kritik am britischen Königshaus macht Prinz Harry etliche verblüffende Geständnisse und verrät, dass er seit dem Teenageralter Kokain, Marihuana und halluzinogene Pilze probiert habe.

Prinz Harry gesteht in seiner Autobiografie „Spare“, Drogen genommen zu haben.
In seinen Memoiren „Spare“ macht Prinz Harry viele überraschende Geständnisse. Seine Beichte, Drogen genommen zu haben, könnte seinem USA-Visum in die Quere kommen. © IMAGO/i Images; dpa/Adrian Dennis (Fotomontage)

Die überraschende Anekdote über seine Erfahrung mit Suchtstoffen könnte ihm jedoch zum Verhängnis werden, denn mit seiner Drogenbeichte gefährde Prinz Harry sein USA-Visum, wie sich die Daily Mail auf eine Reportage der Sunday Times beruft. So sei Drogenkonsum ein Grund, einem Bewerber ein Visum der Vereinigten Staaten zu verweigern. Welche Einreiseerlaubnis Harry besitzt, sei zwar nicht bekannt, Experten zufolge handle es sich aber höchstwahrscheinlich um ein Ehegattenvisum oder ein sogenanntes O-1 Visum, das oft für Prominente und Athleten ausgestellt werde und alle drei Jahre erneuert werden müsse.

Prinz Harrys Memoiren „Spare“ schon vor Verkaufsstart umstritten

Am 10. Januar 2023 erscheinen Prinz Harrys Memoiren „Spare“ beim Verleger Random House – diese erweisen sich jedoch schon vor der Veröffentlichung als kontrovers. Obwohl das Werk als ehrlicher Rückblick auf Harrys Leben und Erfahrungen beschrieben wird, rechnen viele Royals-Experten damit, dass es auch scharfe Kritik am britischen Königshaus üben könnte. Nach dem Tod von Queen Elizabeth II. am 8. September 2022 und einer damit verbundenen Welle an öffentlicher Skepsis gegenüber der britischen Monarchie, könnte dies verheerende Folgen haben. „Die britische Königsfamilie (...) muss sich den Respekt der Öffentlichkeit verdienen und behalten“, erklärt der Royals-Autor Valentine Low, „Falls dies jemals auf grundlegende oder permanente Art beschädigt wird, könnte das sehr ernst sein.“

(Quelle: nytimes.com)

„Anzunehmen, dass Green Card abgelehnt werden würde“: Experte urteilt über Harrys Drogenbeichte

Falls Harry ein O-1 Visum besitzt, könnte dieses nach seiner kontroversen Beichte möglicherweise nicht erneuert werden, laut Professor Alberto Benítez von der George Washington University, kämen bei Prinz Harry jedoch zwei Fälle infrage. Zum einen bestünde die Möglichkeit, dass er bei seiner Einbürgerung 2020 ehrlich alle Aspekte seiner Vergangenheit, inklusive der Drogen, offengelegt, zum anderen aber, dass er diese Details bewusst verschwiegen hat. Letzteres könne durchaus zur Folge haben, dass ihm seine Aufenthaltserlaubnis entzogen wird, wie sich die Daily Mail auf Benítez‘ Interview mit The Telegraph bezieht.

Wie Benítez weiter erläutert, sei es möglich, dass aufgrund von Harrys royalem Status über seine Vergehen hinweggesehen wurde. „Wenn er nicht Prinz Harry wäre, wenn er ‚Fred Jones‘ wäre und so einen Hintergrund gehabt hätte, würde er weitaus mehr überprüft werden und es ist anzunehmen, dass die Green Card abgelehnt werden würde“, beschreibt der Experte Harrys Situation.

Wie ein Sprecher der US-Behörden laut der Daily Mail gegenüber The Times bestätigte, werden Bewerbungen auf ein Visum von Fall zu Fall entschieden – genaue Angaben zu Harry könnten jedoch nicht gemacht werden. Es liegt aber nahe, dass sich der Herzog von Sussex vor der Veröffentlichung seines enthüllenden Buches mit einem Publizisten zusammengesetzt hat, um das Werk auf kompromittierende Passagen zu prüfen. Aufgrund der schweren Vorwürfe, die er in seinem Buch erhebt, soll König Charles III. Harry aus seiner Krönung gestrichen haben. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, nytimes.com

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