Prinz Philip auf Stippvisite in Deutschland

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Der 90-Jährige trug bei seinem Besuch den gleichen Kampfanzug wie die angetretenen Soldaten.

Bad Fallingbostel - Königlicher Besuch im kleinen Bad Fallingbostel in Niedersachsen: Prinz Philip hat am Montag bei einem Besuch 150 britische Soldaten für ihren Einsatz in Afghanistan ausgezeichnet.

Der Ehemann von Königin Elizabeth II. überreichte die Orden bei strahlendem Sonnenschein. “Das war fantastisch“, freute sich Warrent Officer Hermann Römbke nach der Zeremonie. Der 38-jährige hat deutsche Wurzeln, ist aber durch und durch Brite. “Das ist eine ganz besondere Ehre, wenn einem der Prinz die Medaille überreicht. Außerdem bringt er Dich zum Lachen. Er kann die Männer mit seinen Scherzen immer wieder überraschen“, sagte Römbke, der schon das zweite Mal in Afghanistan war. Die Soldaten seiner Einheit waren bis Oktober in der südafghanischen Provinz Helmand stationiert.

Nach der Ordensverleihung durfte Stabsfeldwebel Römbke mit Prinz Philip speisen - er gehörte zu den insgesamt 38 Glücklichen, die beim Auslosen gewonnen hatten. Auf dem Menü standen Kürbissuppe, Entenbrust mit Karotten und Vanille-Eis.

Anschließend informierte sich Prinz Philip über die Ausrüstung der Einheit und traf sich in der St. Barbara Kaserne mit Familien der Soldaten. Für fast jeden hatte Philip ein persönliches Wort. “Das war soooo beeindruckend“, sagte die achtjährige Emma mit noch immer weit aufgerissenen Augen, nachdem der Prinz ihre Hand gedrückt hatte.

Großbritannien ist mit rund 9500 Soldaten in Afghanistan vertreten. Mehr als 380 Gefallene hat das Königreich seit Beginn des Einsatzes vor zehn Jahren zu beklagen. In Niedersachsen sind derzeit noch rund 6000 britische Soldaten stationiert.

dpa

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