Prinz Philip ist wieder zu Hause

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Prinz Philip beim Verlassen der Aberdeen Royal Infirmary Klinik

London - Prinz Philip (91) hat seine Blasenentzündung offenbar überstanden. Nach fünf Tagen im Krankenhaus ist der Ehemann von Queen Elizabeth II. entlassen worden. 

Das teilte der Buckingham-Palast am Montag mit. Bei seiner Entlassung scherzte er gut gelaunt mit dem Krankenhauspersonal und bedankte sich für die Pflege - ehe er als Beifahrer eines Geländewagens wieder zurück in die Residenz Balmoral gefahren wurde.

Die Erkrankung war bereits im Juni während des Diamantenen Thronjubiläums der britischen Königin aufgetreten und stationär behandelt worden. Philip hatte gemeinsam mit seiner Frau an einer stundenlangen Schiffsparade auf der Themse teilgenommen, bei der es kalt und regnerisch war.

Wegen seines damaligen Krankenhausaufenthaltes hatte der Prinzgemahl einen Teil der Feierlichkeiten zum Jubiläum verpasst und auch seinen Geburtstag in der Klinik verbringen müssen. Diesmal kamen Spekulationen auf, ob Philip sein Pensum an öffentlichen Auftritten herunterfahren muss. Der nächste ist für kommende Woche geplant, wenn Queen Elizabeth II. die paralympischen Spiele in London eröffnen wird.

Prinz Philip - Der Mann an der Seite der Königin

Prinz Philips liebstes Hobby: Fliegen. Seinen Pilotenschein machte er bei der Royal Air Force und sammelte bis 1997 fast 6.000 Flugstunden. © dpa
Der Tag der großen Hochzeit: Am 20. November 1947 heirateten Philip und Elizabeth in der Westminster Abbey. Fünfeinhalb Jahre später, am 2. Juni 1953, wurde Elizabeth zur Königin gekrönt. © dpa
Am 10. Juni 2011 hat Prinz Philip seinen 90. Geburtstag gefeiert. © dpa
Für seine Frau verzichtete Philip sogar auf seine geliebten Zigaretten: Am Tag der Hochzeit rauchte er die letzte. © dpa
Ist er nicht niedlich? Prinz Philip, als er etwa ein Jahr alt war. Er wurde als einziger Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg auf Korfu geboren. © dpa
Prinz Philip hat sogar deutsche Vorfahren: Sein Vater stammte aus dem Haus "Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg". Seine Kindheit verlief eher schwierig: Die Eltern trennten sich früh, und er wuchs in Internaten in Deutschland, Großbritannien und Frankreich auf. © dpa
Der Mann an der Seite der Königin - Philip steht immer im Schatten der Queen.  © dpa
Berühmt ist der Prinzgemahl, der auch Herzog von Edinburgh ist, für seine bissigen Kommentare: Seinen Sohn Prinz Charles soll er bei der Geburt mit einem "Plum-Pudding" verglichen haben. © dpa
Durch seine sarkastischen Bemerkungen macht sich der Prinzgemahl Feinde und Freunde: Die einen halten ihn für arrogant, die anderen finden ihn lustig. © dpa
Am 23. Dezember wurde Prinz Philip mit heftigen Brustschmerzen in eine Klinik eingeliefert. Nachdem Ärzte einen Verschluss der Herzkranzgefäße diagnostiziert hatten, behoben sie diesen mit einem Stent. Am 26. Dezember konnte der 90-Jährige wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. © dpa

Vor einer Woche hatte der Prinz dann nach Angaben des Buckingham Palastes einen Rückfall erlitten und musste wieder ins Krankenhaus. Mit einem Krankenwagen war er von der königlichen Residenz im schottischen Balmoral, wo die Windsors die Sommermonate verbringen, nach Aberdeen gebracht worden. Der Buckingham Palast hatte von einer „Vorsichtsmaßnahme“ gesprochen.

Auch Philips Klinikaufenthalt im Juni hatte fünf Tage gedauert. Bereits über Weihnachten war er für einige Tage im Krankenhaus, nachdem er über Schmerzen in der Brust geklagt hatte und einen kleinen Eingriff an einem blockierten Herzkranzgefäß vornehmen lassen musste.

dpa

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