Japan-Reise

Prinz William verkleidet sich als Samurai

+

Tokio - Großbritanniens Prinz William hat sich auf seiner Japanreise vor Ort über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima informiert - und sich als Samurai verkleidet.

In Motomiya besuchte er am Samstag mit Japans Premierminister Shinzo Abe einen Spielplatz, auf dem Kinder von diesem Frühjahr an erstmals wieder ohne Angst vor radioaktiven Strahlen draußen spielen sollen. Später probierte der Enkel der Queen Spezialitäten aus regionalen Zutaten in Koriyamam, nur 70 Kilometer entfernt von Fukushima Daiichi. In dem Atomkraftwerk war es im März 2011 nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe zum GAU gekommen. Noch heute leben Tausende auf der Flucht vor den Strahlen.

Humorvoller ging es beim Besuch eines Filmstudios zu, wo der Prinz als Samurai verkleidet wurde - komplett mit Helm und Schwert. „Ich fühle mich bereit für Action“, sagte der Prinz der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, als er sich in voller Montur um Spiele anschaute. Eine Samurai-Perücke wollte er lieber nicht tragen und begründete es mit drohendem Spott von Bruder Harry (30): „Wenn ich das anziehe, würde mein Bruder mich das nie wieder vergessen lassen - ich kann wirklich nicht.“ Nach seinem Japan-Aufenthalt reist William am Sonntag weiter nach China.

Prinz William in Japan

Auch ohne Kate: Jubel für Prinz William in Japan

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.