Royaler Abschied

Prinz William dreht letzte Runde als Rettungspilot

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Prinz William nimmt als Rettungspilot seinen Abschied. Foto: Stefan Rousseau

Er ist mit Leib und Seele Rettungshubschrauber-Pilot gewesen. Zukünftig muss sich Prinz William aber mehr seinen royalen Aufgaben widmen.

London (dpa) - Der britische Prinz William (35) nimmt Abschied von seinem Job als Rettungshubschrauber-Pilot. Er sollte am Donnerstagabend seinen letzten Dienst antreten, wie der Kensington-Palast per Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Der Enkel der Queen will sich künftig stärker in seiner Rolle als Thronfolger engagieren.

Er habe großen Respekt vor den Mitarbeitern des Rettungsdiensts und sei stolz gewesen, zu dienen, schrieb William in einem offenen Brief in der "Eastern Daily Press" an seine Kollegen. Die Erfahrungen als Rettungspilot hätten ihn darin bestärkt, sich dem Thema psychische Gesundheit zu widmen, so William.

Der Zweite in der britischen Thronfolge hatte bislang mit seiner Frau Herzogin Kate (35) und den beiden Kindern George (4) und Charlotte (2) auf dem beschaulichen Landsitz Anmer Hall in der ostenglischen Grafschaft Norfolk gelebt. Nun verlegt die Familie ihren Lebensmittelpunkt nach London.

Hintergrund ist zum einen, dass sich William ganz auf seine Aufgaben als Thronfolger konzentrieren will. Zum anderen soll Prinz George im September eingeschult werden. Für den Dritten in der Thronfolge wählten die Royals die private Thomas's School im Londoner Stadtteil Battersea.

Die Enkelgeneration der Queen übernimmt mehr und mehr royale Aufgaben. Erst kürzlich war William mitsamt Frau und Kindern auf Besuch in Deutschland und Polen. Der 96-jährige Ehemann der Queen, Prinz Philip, will dagegen in Ruhestand gehen. Er hat am kommenden Mittwoch seinen letzten offiziellen Auftritt bei einer Militärparade in der britischen Hauptstadt.

Brief von William an die Kollegen

Tweet des Kensington-Palasts

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