Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel erhält Humanisten-Preis

+
Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion (v.l.), Preisträger Sebastian Krumbiegel, Sänger der Band "Die Prinzen", und Bernhard Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Altphilologenverbands, posieren am Donnerstag vor der Festveranstaltung zur Verleihung des "Humanismus-Preis 2012" im Audimax der Universität in Erfurt.

Erfurt - Der Sänger der Popgruppe Die Prinzen, Sebastian Krumbiegel (45), ist mit dem Humanisten-Preis des Deutschen Altphilologenverbandes geehrt worden. Wofür er ausgezeichnet wurde:

Der Musiker erhielt die Auszeichnung - eine Bronzebüste des Theologen und Humanisten Philipp Melanchthon (1497-1560) - am Donnerstag in Erfurt für sein bürgerschaftliches und soziales Engagement.

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, würdigte den Leipziger in seiner Laudatio als einen Mann, der sich wie kaum ein anderer Künstler verpflichtet fühle, sich einzumischen - gegen Rechtsextremismus, für Flüchtlinge und Ausländer, für die Belange von Kindern. “Er nutzt seine Prominenz für Menschen, die in der Gesellschaft entweder ohne Stimme sind oder die nur schwer gehört werden“, sagte Steinmeier. Krumbiegel sagte: “Ich will mit diesem Humanistenpreis Menschen ermutigen, die nicht das Podium haben wie ich, Courage zu zeigen.“

Prominente Wahlhelfer

Schauspielerin Julia Biedermann wirbt auf der Website der FDP. © dpa
Oliver Bierhoff, Ex-Fußballstar und jetziger DFB-Manager, ist bekennender CDU-Anhänger. © dpa
Die Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer unterstützt die FDP. © dpa
Dressurreiterin Nadine Capellmann kam zum Fundraising-Dinner des FDP-Bürgerfonds in Bonn. © dpa
Schauspielerin Renan Demirkan setzt sich per Zeitungsanzeige für die SPD ein. © dpa
Günter Grass ist der wohl bekannteste Promi, der für die SPD wirbt. Zweieinhalb Wochen vor der Wahl startete er eine „politische Lesereise“. © dpa
Boxerin Regina Halmich ist CDU-Anhängerin und engagiert sich mit der Anzeige „Angela Merkel soll Kanzlerin bleiben“. © dpa
Sascha Hehn aus der Schwarzwaldklinik wirbt für die CDU. © dpa
Ralph Herforth bekennt sich zu den Grünen. © dpa
Charles M. Huber hilft der CDU im Wahlkampf. © dpa
Maybritt Illner wirbt für die Linkspartei, die generell mehr Wert auf Unterschriften von Betriebs- und Personalräten. © dpa
Designer Wolfgang Joop steht zur CDU. © dpa
Schriftstellerin Juli Zeh ist Anhängerin der SPD. © dpa
Wladimir Kaminer bekennt sich zu Oskar Lafontaines Linkspartei. © dpa
Kabarettistin Maren Kroymann und „Prinzen“-Sänger Sebastian Krumbiegel unterstützen die SPD. © dpa
Tennismanager Patrik Kühnen wirbt für die FDP. © dpa
Florian Langenscheidt, Verleger und Publizist, wirbt ebenfalls für gelb. © dpa
Leonard Lansik, bekannt als „Wilsdorf“ steht zur SPD. © dpa
Schauspieler Heiner Lauterbach unterstützt die CDU. © dpa
Bildhauer Heinz Mack ist auf der Seite der FDP. © dpa
Peter Maffay singt für Sigmar Gabriel und die Grünen. © dpa
Musikproduzent Leslie Mandoki sang einst bei „Dschingis Khan“ und wirbt jetzt für die CDU. © dpa
Adnan Maral hilft Frank-Walter Steinmeier. © dpa
Marie-Luise Marjan ist als „Mutter Beimer“ bekannt und bekennt sich zur FDP. © dpa
Schriftsteller Sten Nadolny sieht rot. © dpa
Eisschnellläuferin Gunda Niemann-Stirnemann hält zur CDU. © dpa
Nina Hagen ruft in einem Video-Statement auf: „Grüne ab in die Regierung“. © dpa
Schriftstellerin Leonie Ossowski wirbt in Zeitungsanzeigen für die SPD. © dpa
Bariton Thomas Quasthoff unterstützt die SPD. © dpa
Schlagersänger Roland Kaiser unterstützt ebenfalls die SPD und hat bei einem Wahlkampfauftritt in Münster gesungen. © dpa
Auch die „Super-Nanny“ Katharina Saalfrank wählt die SPD und wirbt für deren Familienpolitik. © dpa
Pastor Friedrich Schorlemmer wählt auch die SPD. © dpa
Ebenso wie Senta Berger. © dpa
Regine Sixt wählt FDP. © dpa
Sky du Mont ist auch den freien Demokraten zugeneigt. © dpa
Rockröhre Suzi Quatro wirbt ganz offensichtlich für grün. © dpa
Jasmin Tabatabei denkt auch ökologisch und wählt die Grünen. © dpa
Ex-Fußballer Olaf Thon denkt christdemokratisch. © dpa
Uschi Glas wählt schwarz. © dpa
„Käptn Blaubär“ Wolfgang Völz wählt die SPD. © dpa
Schauspieler Volker Brandt hilft den Grünen. © dpa
Peter Illmann ruft auf der Grünen-Homepage zur Wahl auf. © kabel eins

Der Altphilologenverband verleiht den undotierten Preis alle zwei Jahre an Persönlichkeiten, die vorbildhaft das Zusammenwirken von geistiger Bildung und aktivem Eintreten für das Gemeinwohl verkörpern. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der deutsch-französische Publizist Alfred Grosser oder der Anti-Mafia-Kämpfer Leoluca Orlando.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.