Prozessbeginn: John Travolta wurde erpresst

+
John Travolta soll erpresst worden sein.

Nassau - Mit den Eröffnungsplädoyers hat auf den Bahamas der Prozess um die Erpressung des US-Schauspielers John Travolta begonnen.

Angeklagt sind die ehemalige Senatorin Pleasant Bridgewater und ein Krankenwagenfahrer. Ihnen wird vorgeworfen, den Schauspieler nach dem Tod seines Sohnes im Januar um 25 Millionen Dollar erpresst zu haben.

Die Angeklagten haben den Erpressungsvorwurf zurückgewiesen. Travolta ist in dem Prozess als Zeuge geladen. Zum Auftakt am Dienstag war er aber nicht im Gerichtssaal in Nassau. Der chronisch kranke 16-jährige Sohn Travoltas starb am 2. Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas. Als Todesursache wurde offiziell ein Krampfanfall genannt.

Die Angeklagten: Die ehemalige Senatorin Pleasant Bridgewater und der Krankenwagenfahrer Tarino Lightbourne.

Nach dem Tod seines Sohnes hatte Travolta bei der Polizei auf den Bahamas Anzeige wegen Erpressung erstattet. Die Angeklagten sollen mit der Veröffentlichung eines Dokuments gedroht haben, das im Zusammenhang mit der ärztlichen Behandlung von Travoltas Sohn gestanden haben soll. Einzelheiten zu dem Fall sind nicht offiziell bekanntgegeben worden. Der angeklagte Krankenwagenfahrer und Sanitäter Tarino Lightbourne hatte Travoltas Sohn nach dessen Krampfanfall behandelt.

ap

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.