"Unser Star für Oslo": Gelungene Show ohne Firlefanz

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Die Kandidatin Lena Meyer-Landrut bejubelt bei der ersten Ausscheidungsshow für den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest am Dienstag (02.02.2010) in Köln ihren Einzug ins Halbfinale.

Hamburg - Mit einer gelungenen Auftaktshow ohne derbe Sprüche und Firlefanz hat Stefan Raab am Dienstagabend seine Grand- Prix-Castingreihe gestartet.

In der zweieinhalbstündigen ProSieben- Show “Unser Star für Oslo“ konzentrierten sich die Juroren Raab, Yvonne Catterfeld und Marius Müller-Westernhagen vor allem auf das musikalische Talent und den Auftritt der zehn Kandidaten - persönliche Bemerkungen oder gar verbale Tiefschläge blieben aus, ganz im Gegensatz zu anderen Castingshows wie “Deutschland sucht den Superstar“. In insgesamt acht Shows suchen die ARD und ProSieben den deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest am 29. Mai in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Bilder: Der Eurovision Song Contest in Moskau

Der Eurovision Song Contest in Moskau in Bildern.
Der Sieger kommt aus Norwegen. Er heißt Alexander Rybak. Während er zur Presse spricht, macht ein Kollege im Vordergrund Freudensprünge. © ap
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Alexander Rybak kann sein Glück nicht fassen. © dpa
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Alexander Rybak mit der Siegertrophäe. © ap
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Alexander Rybak bei seinem Auftritt. © dpa
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Der US-amerikanische Musicalsänger Oscar Loya vom Duo "Alex Swings Oscar Sings!" und die Burlesque-Künstlerin Dita von Teese. © dpa
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Der deutsche Beitrag "Alex Swings Oscar Sings!" landete auf Platz 20. © dpa
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Die freizügige Bühnenshow brachte dem deutschen Beitrag keinen Vorteil. © dpa
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Am Ende hatten wieder andere die Nase vorn. © dpa
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Nelly Ciobanu aus Moldawien. © ap
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Die polnische Gruppe Laki Lan trat mit spitzen Hüten auf. © dpa
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Alien-Alarm: Kejsi Tola aus Albanien tanzt auf dem Rücken einer blauen Figur. © dpa
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Anastasia Prikhodko aus Russland. © dpa
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Der Beitrag aus Armenien: Inga and Anush. © dpa
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'Flor-de-lis' aus Portugal. © dpa
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Malena Ernman aus Schweden. © dpa
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Noa (r.) und Mira Awad aus Israel. © dpa
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Russische Polizisten stoppen eine Demonstration von Homosexuellen im Vorfeld der Musikveranstaltung. © dpa
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Mit Gewalt geht die Polizei gegen die Demonstranten vor. © dpa
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Wer sich in den Weg stellt, wird von der russischen Polizei attackiert. © dpa
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Die Polizisten kesseln die Demonstranten ein. © dpa
Der Eurovision Song Contest in Moskau in Bildern.
Der Polizeieinsatz trübt die gute Stimmung vor dem Contest. © dpa

Die Einschaltquote war ordentlich, aber nicht überragend: 2,62 Millionen Zuschauer sahen die Sendung, der Marktanteil lag bei 8,5 Prozent; in der für den Münchner Privatsender wichtigen werberelevanten Gruppe der 14- bis 49-Jährigen schauten 2,04 Millionen zu (16,5 Prozent). Vier junge Frauen und ein Mann wurden nach einer etwas länglich geratenen Abstimmungsphase, die nicht durch einen Showact aufgelockert wurde, von den Zuschauern per Telefon und SMS in die nächste Runde gewählt. Durch die Sendung führten ProSieben-Moderator Matthias Opdenhövel und 1Live-Radiomoderation Sabine Heinrich.

Die zweite Vorrundenshow ist am kommenden Dienstag (9.2.). Zehn weitere Kandidaten stellen sich dem Publikum und der Jury, die dann aus Raab, Peter Maffay und Sarah Connor besteht. Die jeweils fünf Sieger beider Vorrundenshows treten eine Woche später gegeneinander an. In dieser und vier weiteren Shows wird die Kandidatenschar weiter verkleinert, bis zwei übrig bleiben, die im Finale am 12. März (ARD) um das Ticket nach Oslo kämpfen. 

dpa

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