Hoffnung auf US-Konzerte im Sommer

Nach Absage von Europa-Tour wegen Corona: Rammstein verkünden neue Termine

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Rammstein haben ihre Tourdaten für 2021 verkündet.

Wegen der Coronavirus-Pandemie mussten Rammstein ihre Europa-Tour 2020 absagen. Jetzt sind die Ersatz-Termine bekannt.

  • Rammstein mussten wegen Corona ihre Europa-Tour 2020 absagen.
  • Einige Fans sind sauer, dass die Tickets nicht umgetauscht werden können
  • Jetzt gab die Metal-Band die neuen Konzert-Termine bekannt.

Update vom 19. Mai: Wegen der Corona-Krise musste die Metal-Band Rammstein den zweiten Teil ihrer Europa-Tour absagen. Jetzt sind die neuen Konzert-Termine bekannt. Die erfolgreiche Tour wird zunächst am 23. Mai 2021 in Leipzig fortgesetzt. Weitere Auftritte in Deutschland folgen in Stuttgart (31.5./1.6.2021), Berlin (5./6.6.), Düsseldorf (26./27.6.) und Hamburg (30.6./1.7.). Alle neuen Termine der Europa-Tour finden sich auf der Homepage von Rammstein. Dort heißt es auch: „Bleibt gesund! Wir freuen uns auf euch in 2021“.

Fraglich ist noch immer, ob die in diesem Jahr angesetzten Konzerte in Nordamerika über die Bühne gehen können. In 2020 sind im August und September noch elf Auftritte vorgesehen.

Rammstein: Tour wegen Corona abgesagt! Maßnahme spaltet Anhänger - Manche sind sauer

Erstmeldung vom 11. Mai: Berlin - Rammstein haben den zweiten Teil ihrerEuropa-Tournee abgesagt. „Aufgrund lokaler Veranstaltungsverbote im Zusammenhang mit Covid-19, die nunmehr fast alle geplanten Termine betreffen, kann die Stadion-Tournee der Band 2020 in Europa leider nicht stattfinden“, schrieb Deutschlands international erfolgreichste Band am Freitag auf ihrer Website.

Corona: Rammstein sagt Europa-Tour 2020 ab - Nachholtermine 2021?

„Wir prüfen derzeit, ob es möglich sein wird, die Termine nachzuholen.“ Die Tickets der größtenteils ausverkauften Tour sollen gültig bleiben. Die Fortsetzung sollte am 25. Mai mit einem Auftritt in Klagenfurt beginnen. Anschließend standen in Deutschland ausverkaufte Konzerte in Leipzig (29./30.5.), Stuttgart (2./3.6.), Düsseldorf (27./28.6.), Hamburg (1./2.7.) und - wie schon 2019 - wieder Berlin (4./5.7.) auf dem Tourplan.

„Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern in allen Ländern an einer Lösung für diese schwierige Situation und hoffen auf das Verständnis all derjenigen, die Tickets für die kommenden Shows erworben haben“, erklärt die Band auf ihrer Website.

Auch wenn die Tour abgesagt wurde - Urlaub macht die Band deshalb nicht. So traf Rammstein-Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz in der arte-Sendung „Durch die Nacht mit ...“ auf Joey Kelly, wie msl24.de* berichtet.

Trotz Corona: Nordamerika-Tour im August und September? Noch keine Infos zu Auftritten in USA 

Eine Zeit lang bestand sogar der Verdacht, dass Sänger Till Lindemann sich selbst mit dem Coronavirus infiziert hatte, nachdem er lange auf der Intensivstation gelegen hatte. Er wäre nicht der erste Promi mit Corona*. Kurze Zeit später sorgte er mit einem Gedicht, in dem es um Vergewaltigungsfantasien geht, für Ärger. 

Für Europa waren 29 Konzerte der gigantischen Show mit viel Feuer und imposanten Lichteffekten geplant. In Nordamerika sind bisher elf Auftritte im August und September vorgesehen. Dazu gab es noch keine genauen Informationen. Beim ersten Teil der Tour besuchten 2019 mehr als eine Million Fans die 30 Konzerte. Allein ins Moskauer Central Dynamo Stadion kamen gut 80.000 Menschen.

Corona-Absage: Fans sauer wegen Rammstein-Tickets

Die meisten Fans zeigten Verständnis für die Absage. Einer kommentiert bei Facebook: „Das ist das Beste. Alle sind sicher und bleiben hoffentlich gesund. Wenn die Shows verschoben werden können, wird es die Warterei wert sein. Bis dahin schmeißen wir den DVD-Player an und machen ein paar Bier auf.“

Einige beschwerten sich aber auch, das es keine Möglichkeit gibt, sein Geld zurückzubekommen: „Wie wäre es, wenn wir einfach unser Geld wiederbekommen? Ich liebe euch, aber ich will nicht wegen einer Pandemie warten und hoffen, dass es nächstes Jahr besser wird.“

dpa/md

*tz.de und msl24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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