Regisseur beklagt geringe Gehälter

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Regisseur Roland Suso Richter beklagt geringe Gehälter.

Berlin - Regisseure in Deutschland verdienen nach Meinung von Filmemacher Roland Suso Richter (“Dresden“, “Mogadischu“) häufig zu wenig.

“Die Regie-Gagen in Deutschland sind nicht die großzügigsten, liegen bei manchen Kollegen sogar unter Niveau“, sagte der 49-Jährige dem Fernsehsender Tele 5. “Wenn jemand ein Fernsehspiel für 35.000 Euro macht, klingt das erst mal nach viel Geld, aber als Regisseur arbeitet man dafür fast ein ganzes Jahr.

Ein Beleuchter, der dagegen einen Film nach dem anderen machen kann und die Überstunden bezahlt bekommt, verdient mehr.“ Einen Film wie “14 Tage lebenslänglich“, der am Mittwoch um 22.15 Uhr bei Tele 5 läuft, habe er 1997 noch aus Idealismus gedreht - das gehe heute nicht mehr: “Als Freiberufler bekomme ich ja nur eine marginale Rente. Früher habe ich mir die Frage nicht gestellt, da brauchte ich nichts, hatte eine Mietwohnung und ein altes Auto. Das reichte. Aber heute, mit drei Kindern, denkt man anders über die Zukunft nach.“

Demnächst kommt Richters Verfilmung des Bestsellers “Dschungelkind“ ins Kino, danach ist die Leinwand-Adaption von “Der Medicus“ geplant.

dpa

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