Regisseur James Cameron taucht ab

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Hollywood-Regisseur  James Cameron will mit U-Boot zum tiefsten Meerespunkt.

Los Angeles - Hollywood-Regisseur James Cameron will mit einem U-Boot zum tiefsten Punkt der Weltmeere vorstoßen. Was der "Avatar"-Schöpfer dort vorhat:

Regisseur James Cameron (57) will zum tiefsten Meerespunkt reisen. Der „Avatar“-Schöpfer gab am Donnerstag  Pläne für eine U-Boot-Expedition zum Marianengraben im westlichen Pazifik, rund 11 000 Meter unter der Meeresoberfläche, bekannt. Mit dem Spezial-U-Boot „Deepsea Challenger“ will der Filmemacher und begeisterte Taucher in den kommenden Monaten auf Tauchgang gehen und Proben, Videos und Daten von seltenen Meereslebewesen zurückbringen.

Es ist über 50 Jahre her, dass der tiefste Meerespunkt von Menschen besucht wurde. Der Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard und ein Kollege von der US-Marine hatten 1960 mit dem U-Boot „Trieste“ erstmals den Marianengraben erreicht. Auf ihnen lastete ein Wasserdruck von 170 000 Tonnen.

„Ja, natürlich mache ich mir Sorgen“

Cameron würde als erster Solo-Taucher Geschichte machen. Das von ihm mit entworfene Mini-U-Boot soll rund sechs Stunden auf dem Meeresboden verweilen. Seine Vorgänger konnten sich in der extremen Tiefe nur etwa 20 Minuten aufhalten. „Ja, natürlich mache ich mir Sorgen“, sagte der Filmemacher über das riskante Unterfangen. „Angst ist eine gute Sache, wenn man ein Forscher ist“. Niemand könne genau vorhersagen, was in der Tiefe passieren werde.

James Camerons Kinospektakel "Avatar"

Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Der Hollywood-Regisseur James Cameron (“Titanic“) prangert mit seinem neuen Film “Avatar“ die jahrtausendelange Missachtung von Urvölkern an. © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
In dem Film lebt das menschen-ähnliche Urvolk der Na'vi. © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Sie wohnen auf dem Planeten Pandora im Einklang mit der Natur... © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
... bis die Menschen angreifen. © 2009 Twentieth Century Fox
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Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. © 2009 Twentieth Century Fox
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Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. © 2009 Twentieth Century Fox
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Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. © 2009 Twentieth Century Fox
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Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver). © 2009 Twentieth Century Fox
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Jake tritt ihr zunächst skeptisch gegenüber. © 2009 Twentieth Century Fox
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Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri (Zoe Saldana). © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Sie fasziniert ihn sofort. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. © 2009 Twentieth Century Fox
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Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht. © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Es beginnt ein Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet. © 2009 Twentieth Century Fox
Aufbruch nach Pandora Kinostart Avatar
Neytiri (Zoe Saldana). © 2009 Twentieth Century Fox

Bei einer Testfahrt in dieser Woche nahe Papua New Guinea war der Kanadier bereits über acht Kilometer tief abgetaucht, berichtete „National Geographic News“ am Donnerstag. Cameron arbeitet seit Jahren eng mit dem Verband „National Geographic Society“ zusammen.

Den Filmemacher zog es schon oft in die Tiefsee. Für seinen Film „Titanic“ (1997) war Cameron mit dem U-Boot im Atlantik bis zum Wrack des 1912 versunkenen Luxus-Liners in 3800 Meter Tiefe getaucht. 1989 hatte er den Unterwasser-Thriller „Abyss - Abgrund des Todes“ gedreht. Auch für die Dokumentarfilme „Expedition Bismarck“ (2002) über das im Zweiten Weltkrieg versenkte deutsche Kriegsschiff, „Die Geister der Titanic“ (2003) und „Aliens der Meere“ (2005) ging er auf Tauchgang. Mit „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ brachte Cameron 2009 den größten Kassenhit aller Zeiten in die Kinos.

dpa

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