Reinhard Fendrich: 15 000 Euro Geldstrafe in Koks-Affäre

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Der österreichische Sänger und TV-Moderator Rainhard Fendrich (r) und sein Anwalt Manfred Ainedter am 21. 12.2006 im Wiener Landesgericht.

Wien - Reinhard Fendrich ist in der Koks-Affäre vor dem Wiener Straflandesgericht zu einer Geldstrafe von 15 000 Euro verurteilt worden. Der österreichische Sänger und TV-Moderator hatte einen Polizisten fälschlicherweise als bestechlich bezeichnet.

Reinhard Fendrich muss vor Gericht

Lange dauerte der Prozess nicht. Heute früh stand Reinhard Fendrich vor dem Wiener Straflandesgericht, kurz darauf akzeptierte er schon die ihm von Richterin Patrizia Kobinger-Böhm auferlegte Geldstrafe: 15 000 Euro für die Falschaussage gegen einen Polizisten. Das berichtete vor wenigen Minuten die Kronen-Zeitung.

Im Juni 2007 habe er sich vor dem Bezirksgericht "missverständlich" ausgedrückt, sagte der 54-jährige österreichische Sänger und TV-Moderator. Damals habe er unter dem Einfluss von Psychopharmaka gestanden. 

Fendrich, der jahrelang Kokain schnupfte, soll von der Polizei zeitweise als Informant geführt worden sein, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete.

Polizeifotos von US-Stars

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Bei einem seiner Konzerte ermöglichte er einem Polizisten, einen Drogenkurier zu observieren. Später soll er den Beamten der Bestechlichkeit beschuldigt haben, offenbar aus Ärger über polizeiliche Indiskretionen. Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten ein, das aber schon nach kurzer Zeit eingestellt wurde.

Falls der 54-Jährige die Geldstrafe binnen 14 Tagen bezahlt, wird das Strafverfahren als endgültig erledigt betrachtet. Fendrich, der jahrelang Kokain schnupfte, soll offenbar aus Ärger über polizeiliche Indiskretionen einen Polizisten zu Unrecht der Bestechlichkeit bezichtigt haben. Er zeigte sich laut APA nach der Verhandlung am Donnerstag erfreut, “dass ich nun in Frieden mit den Behörden leben kann“.

kkr/dapd

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