Richter: Jackson-Prozess kann einen Monat dauern

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Der Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt kann nach Einschätzung des zuständigen Richters einen Monat dauern

Los Angeles - Der Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt kann nach Einschätzung des zuständigen Richters einen Monat dauern. Bei einer Verurteilung drohen dem Mediziner bis zu vier Jahre Haft.

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Dies teilte Richter Michael Pastor vom Superior Court in Los Angeles am Donnerstag rund 160 Bürgern mit, die zum Pool möglicher Juroren gehören, berichtete die Los Angeles Times. Der Prozess soll Ende September mit den Eröffnungsplädoyers beginnen. Seit Donnerstag läuft die Juryauswahl. Neben zwölf Juroren müssen Ersatzgeschworene zur Verfügung stehen, die im Fall von Erkrankungen oder anderen Problemen einspringen können.

Pastor fragte die Kandidaten, wer bisher nichts von dem Verfahren gegen den Kardiologen Dr. Conrad Murray (58) gehört habe. Niemand hob die Hand.

Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Er soll Jacksons Tod im Juni 2009 mit verschiedenen Schlaf- und Narkosemittel herbeigeführt haben. Nach Angaben des Arztes hatte sich der Sänger die tödliche Dosis selbst zugeführt. Bei einer Verurteilung drohen dem Mediziner bis zu vier Jahre Haft.

dpa

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