Zwangsversteigerung

Rio-Reiser-Haus findet keinen Käufer

+
Das Haus des 1996 verstorbenen Musikers Rio Reiser wird zwangsversteigert.

Niebüll/Stadum - Das ehemalige Rio-Reiser-Haus in Fresenhagen bei Stadum in Nordfriesland sollte am Mittwoch zwangsversteigert werden - doch keiner wollte das Anwesen haben.  

Zur Zwangsversteigerung des ehemaligen Rio-Reiser-Hauses in Nordfriesland ist am Mittwoch kein Bieter erschienen. Das Amtsgericht Niebüll stellte das Verfahren mangels Interessenten ein. Die Gläubigerin, eine Bank, habe aber die Möglichkeit, die Fortsetzung zu beantragen, sagte Rechtspflegerin Anja Cornils. Das Gebäude in Fresenhagen bei Stadum hat laut Gericht einen Verkehrswert von fast 300.000 Euro.

Der 1996 gestorbene Musiker Rio Reiser („König von Deutschland“) hatte sich in den 70er Jahren mit seiner Band Ton, Steine, Scherben nach Nordfriesland zurückgezogen. Nach seinem Tod war er zunächst auf dem Gelände bestattet, 2011 aber nach Berlin umgebettet worden. Seine Brüder wollen bei der Zwangsversteigerung vor dem Amtsgericht Niebüll nicht mitbieten.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.