Offiziell: Robbie Williams und Take That vereint

London - Jetzt ist es offiziell! Robbie Williams ist wieder mit Take That vereint. Das bestätigen die Bandmitglieder auf ihrer Website - und haben eine Überraschung für ihre Fans.

Ein Fan-Traum ist wahr geworden: Rund 15 Jahre nach der Trennung ist Robbie Williams zur Band Take That zurückgekehrt. Ob es wie in ihrem berühmten Song “Back for Good“ ein “Zurück für Immer“ ist, ließen die fünf Musiker zwar zunächst offen. Auf jeden Fall arbeiten sie aber derzeit an einem neuen gemeinsamen Album, wie sie am Donnerstagabend offiziell bekanntgaben. Die Platte, die noch keinen Titel hat, soll im November herauskommen. Am Freitag berichteten mehrere Medien übereinstimmend, dass es auch eine große Tour der ehemaligen Teenie-Idole geben könnte. Zeitungen spekulierten, dass jeder der Fünf mit Einnahmen aus dem Album plus einer Tour einen Verdienst von 10 bis 15 Millionen Pfund (11,9 bis 17,9 Mill. Euro) kassieren könnte.

In den 1990er Jahren hatte die Band weltweit rund 80 Millionen Alben verkauft. “Ich fühle mich, als ob ich nach Hause kommen würde“, sagte der 36 Jahre alte Williams, der immer der Jüngste in der Band war. Auf der Internetseite von Take That waren Bilder zu sehen, wie Williams, Gary Barlow, Jason Orange, Mark Owen und Howard Donald zusammen im Studio herumalbern. Jahrelang hatten die Fans vergeblich auf eine Wiedervereinigung der Gruppe gewartet, die in den 1990er Jahren zu einer der erfolgreichsten Boybands aller Zeiten aufgestiegen war.

Robbie Williams: Karriere - Absturz - Comeback - Papa

Karriere von Popstar Robbie Williams
1990 entdeckte die Mutter von Robbie Williams eine Anzeige, in der Mitglieder für eine Boygroup gesucht wurden. So schaffte Robbie den Einstieg bei der britischen Boygroup Take That. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Frontsänger der Band war Gary Barlow. © dpa
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Robbie war mehr der Spaßvogel innerhalb der Gruppe. © dpa
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Im Jahr 1995 dann der Schock für die Fans: Robbie Williams verlässt Take That. © dpa
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Ein halbes Jahr später trennte sich dann auch die restliche Gruppe. © dpa
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Robbie Williams machte nach seinem Ausstieg aus der Boyband solo weiter, ist aber anfangs wenig erfolgreich. Die Singles seines Albums „Life Thru a Lens“ floppten. © dpa
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Robbie widmete sich mehr und mehr seinen Drogen- und Alkoholexszessen und musste in eine Entzugsklinik eingeliefert werden. © dpa
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Seine Solokarriere schien bereits zu Ende, doch seine Single „Angel“ aus dem Jahr 1997 wurde ein großer Erfolg. © dpa
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Seither wurde Robbie Williams jährlich mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Unter anderem bekam er zahlreiche Brit Awards (hier verliehen von Spicegirl Geri Halliwell), MTV Europe Music Awards und den Echo. © dpa
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Für eine Kampagne zur Aufklärung über Brustkrebs, stellte sich Robbie mit Brüsten vor die Kamera. © dpa
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Das zweite Album „I‘ve Been Expecting You“, landete sofort auf Platz eins der britischen Charts. Auch in Europa war es erfolgreich. © dpa
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„Sing When You‘re Winning“ aus dem Jahr 2000 wurde sein Erfolgsalbum und machte ihn endgültig zum internationalen Superstar.  © dpa
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Auch andere bekannte Künstler waren mit auf dem Album. Beispielsweise Kylie Minogue beim Duett „Kids“. © dpa
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Robbie wird in die Reihe von Madame Tussaud‘s Wachsfiguren in London aufgenommen. © dpa
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Im Jahr 2001 sang er für den Film „Bridget Jones“ eine Neuauflage von Frank Sinatras „Have You Met Miss Jones?“. Inspiriert von dieser Swing-Nummer nahm Robbie ein komplettes Album mit Swing-Klassikern auf. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Die Single „Somethin‘ Stupid“ mit Nicole Kidman und das gesamte Album  „Swing When You‘re Winning“ werden wieder ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Mit seinem Swing-Album schaffte Robbie Williams endgültig den Imagewechsel vom Boygroup-Mitglied zum international anerkannten Sänger. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Williams Konzerte in den größten Konzertstadien Europas waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. © dpa
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Mit spektakulären Auftritten bei seinen Tourneen begeisterte er die Fans (hier im Münchner Olympiastadion im Jahr 2003). © dpa
Unterdessen feiert Take That im Jahr 2005, nach fast 10 Jahren Trennung, ihr Comeback - ohne Robbie Williams. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Er bleibt weiter auf Solopfaden. Sein Dance/Electro-Album „Rudebox“ aus dem Jahr 2006 verkauft sich allerdings schlechter als die Platten davor. Das neue Album seiner alten Band Take That übertrifft seine Verkaufszahlen bei weitem. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Danach wird es ruhiger um den Star (hier mit seiner Rottweilerdame Missy). © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
2007 kommt er wegen Tablettensucht erneut in eine Entzugsklinik. © dpa
Nach zwei Jahren Pause hat sich Robbie im Jahr 2009 wieder gefangen. © dpa
2010 dann der Paukenschlag: Robbie stieg wieder bei Take That (Archivfoto) ein. © dpa
Nach mehr als 15 Jahren feiert die Boygroup ihr Comeback in Originalbesetzung. © dpa
Im gleichen Jahr heiratet er die türkisch-US-amerikanische Schauspielerin Ayda Field © dpa
Im September 2012 kommt Töchterchen Theodora „Teddy“ Rose zur Welt. © dpa
Im November 2012 erscheint sein neues Solo-Album "Take the Crown" © dpa

Mit Hits wie “Babe“ oder “Pray“ hatten sie Stadien voller Teenager zum Kreischen gebracht. Auch in Deutschland waren sie äußerst erfolgreich. Nach Streitereien hatte Williams die Band 1995 verlassen. 1996 trennte sich Take That endgültig, und löste damit Entsetzen und Heulkrämpfe vor allem bei weiblichen Fans aus. Barlow, Orange, Owen und Donald fanden 2005 wieder zusammen und feierten neue Erfolge unter anderem mit der Hitsingle “Patience“ und einer Tour. Doch Williams, der nach dem Aus von Take That als Solokünstler weltweit zum Megastar aufstieg, wollte nicht mitmachen. Er machte in den vergangenen Jahren eher durch Alkohol- und Drogenexzesse von sich reden. Vor wenigen Monaten aber brachte auch er eine neue Platte heraus.

Seit längerem gab es Gerüchte, dass Williams seine Meinung geändert haben und bald wieder bei Take That dabei sein könnte. So trat er bei einem Benefizkonzert mit den alten Kollegen auf. Auch kündigte er an, für sein neues Album gemeinsam mit Barlow an einem Song zu arbeiten. Gerade die beiden hatten aus ihrer Feindschaft lange keinen Hehl gemacht. “Es war zwar ein Traum, aber es sah immer so aus, als ob man uns fünf nie wieder zusammen in einen Raum bringen könnte“, sagte Owen. Jetzt sei dieser Traum wahrgeworden.  

dpa

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