"Ironman" nicht mehr vorbestraft

Drogensünder Robert Downey Jr. begnadigt

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Robert Downey Jr. bekam nach finsteren Jahren seine Drogensucht und seine Karriere wieder in den Griff.

Los Angeles - Das ist vielleicht sein schönstes Weihnachtsgeschenk: Hollywoodstar Robert Downey Jr. (50), der wegen seiner Drogen-Exzesse zweimal im Knast saß, ist für die Justiz wieder ein unbeschriebenes Blatt.

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown begnadigte den Schauspieler ("Chaplin", "Sherlock Holmes", "Iron Man") an Heiligabend, wie aus Akten seines Büros hervorgeht. Damit gilt Downey, der mit 91 anderen Kriminellen begnadigt wurde, nicht mehr als vorbestraft nach kalifornischem Recht.

Downey war in den frühen Neunzigern zum Star geworden, bald verfiel er jedoch seiner Drogensucht. Er sagte selbst einmal, dass er schon mit acht Jahren abhängig gewesen sei. Das erste Mal war er 15 Monate hinter Gittern, nachdem die Polizei 1996 in seinem Auto Kokain und einen schweren Revolver gefunden hatte. Das zweite Mal saß er ein, weil er Bewährungsauflagen verletzt hatte. Immer wieder machte er Schlagzeilen, weil er im Vollrausch umherirrte und einmal sogar bei seinem Nachbarn einbrach und sich dort schlafen legte.

Im Oktober hatte Downey sein Gnadengesuch gestellt und beteuert, dass er ein "ehrliches und aufrechtes Leben gelebt, gute Moral gezeigt und sich als gesetzestreuer Bürger" bewiesen habe. Der Gouverneur bescheinigte ihm in seiner Entscheidung "gutes Verhalten": "Robert Downey Jr. hat seine Schuld gegenüber der Gesellschaft abgebüßt und verdient eine volle und uneingeschränkte Begnadigung."

Robert Downey Jr. - Begnadigung zu Weihnachten

dpa

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