Rockstar Johnny Hallyday: Opfer eines Arztfehlers?

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Frankreichs Justiz prüft die Möglichkeit eines Arztfehlers als Ursache für die schwere Erkrankung des französischen Rockstars Johnny Hallyday (66).

Paris - Frankreichs Justiz prüft die Möglichkeit eines Arztfehlers als Ursache für die schwere Erkrankung des französischen Rockstars Johnny Hallyday (66).

Eingeschaltet wurde die Justiz von Hallydays Ehefrau Laeticia. Das Gericht werde in Kürze über die Einsetzung eines Expertenteams entscheiden, sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in Paris. Laeticia verdächtigt den umstrittenen Promi-Arzt Stéphane Delajoux, Ende November bei der Bandscheibenoperation des populären Sängers geschlampt zu haben. Hallyday liegt derzeit in einer Klinik in Los Angeles. Er darf wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustands in den nächsten Monaten nicht fliegen.

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Die französische Präsidentengattin Carla Sarkozy wünschte ihm baldige Genesung. “Er hat eine enorme Energie, er wird schneller wieder auf der Bühne stehen als wir denken“, sagte sie dem Sender Europe 1. Die durch die Tournee-Absage verursachten Kosten schätzte Hallydays Produzent Jean-Claude Camus auf sieben bis zehn Millionen Euro. Etwa 160 000 Eintrittskarten sollen zurückerstattet werden. Der “Rocker der Nation“ war Anfang vergangener Woche während eines USA-Aufenthalts ins Krankenhaus gebracht worden. Ärzte versetzten ihn dort tagelang in ein künstliches Koma. Offiziell ist von Komplikationen nach einer Bandscheibenoperationen die Rede. Sein Gesundheitszustand ist seit Tagen Titelthema der französischen Blätter.

dpa

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