Achtung, Spoiler!

Star-Wars-Insider enthüllt Geheimnis um Carrie Fisher und Prinzessin Leia

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Carrie Fisher als Prinzessin Leia in „Star Wars - Eine neue Hoffnung“. 

München - Nach „Rogue One“ fragten sich viele Star-Wars-Fans: War das nun die echte Carrie Fisher als Prinzessin Leia auf der Kinoleinwand? Nun wurde das Geheimnis gelüftet. 

Hinweis: Dieser Artikel enthält Spoiler zum Star-Wars-Film „Rogue One“. 

Echten Star-Wars-Fans dürfte es beim Sehen des neuesten Teil der Science-Fiction-Saga „Rogue One“ relativ schnell aufgefallen sein. Rund 40 Jahre nach Erscheinen des ersten Star-Wars-Films (Episode IV - „Eine neue Hoffnung“) sieht der Schauspieler Peter Cushing, der den Bösewicht Großmoff Tarkin darstellt, noch erstaunlich fit aus. Dabei starb der britische Schauspieler bereits 1994. 

Und auch gegen Ende des Films, der die Geschehnisse zwischen „Die Rache der Sith“ und „Eine neue Hoffnung“ erzählt, werden die Zuschauer mit einem Kurzauftritt der jungen Prinzessin Leia überrascht.

Verwendete der Regisseur bei Großmoff Markin und Prinzessin Leia alte Szenen? 

Einer der großen Fragen nach dem neuen Star-Wars-Streifen lautete daher: War die echte Carrie Fisher als Prinzessin Leia auf der Leinwand zu sehen und wie geht es nach dem Tod der Schauspielerin nun weiter?

Im Netz wurde unter anderem spekuliert, ob sich „Rogue One“-Regisseur Gareth Edwards einfach alter Szenen der beiden Charaktere bedient habe. 

Kiri Hart, Produzentin von „Rogue One“, hat nun das Geheimnis um das Revival der beiden Charaktere auf der Kinoleinwand gelüftet. So gelang es den Machern unter Verwendung einer höchstmodernen Digitaleffekt-Technik, die beiden Charaktere in „Rogue One“ wieder zum Leben zu erwecken. 

Die Star-Wars-Produzenten verwendeten also nicht altes Filmmaterial, sondern viel mehr moderne Technik. „Allein mit digitaler Technik können wir einen Schauspieler wie einen anderen Charakter aussehen lassen“, erklärt der Produzent John Knoll. Um den Effekt zu vervollständigen, wurde für die Szenen der Schauspieler Guy Henry Satz als Großmoff Tarkin verkleidet und mit sogenannten Capture-Rigs ausgestattet. Bei Prinzessin Leia war es die die Schauspielerin Ingvild Deila - anschließend wurden die Szenen digital so verändert, dass der Eindruck entsteht, die junge Carrie Fisher sei wahrhaftig auf die Kinoleinwand zurückgekehrt.  

Doch warum wurde solch eine arbeitsintensive und teure Technik verwendet, um die beiden Charaktere für eine handvoll Szenen zurück auf die Leinwand zu bringen? 

„Für diesen Film hat es einfach Sinn gemacht“

Die Antwort ist einfach. Laut Hart stellen Großmoff Tarkin und Prinzessin Leia einen wesentlichen Teil der Geschichte dar und somit wollte man es für die Zuschauern so authentisch wie möglich machen. Die Rolle von Großmoff Tarkin ist im neuen Star-Wars-Streifen eben von entscheidender Bedeutung. „Wenn er nicht im Film ist, dann müssen wir erklären, warum er nicht im Film ist“, meint Hart. 

Ob man diese speziellen digitalen Effekt auch in den kommenden Star-Wars-Streifen bestaunen kann? Wenn es nach den Produzenten geht, wohl eher nicht. „Wir planen nicht, diese digitale Neuschöpfung von nun an exzessiv zu nutzen. Für diesen Film hat es einfach Sinn gemacht“, so Knoll. 

kus

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