Happy Birthday!

Die Rolling Stones werden 50

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London - Wie so vieles in der Geschichte der Rolling Stones ist selbst ihre Gründung zum Mysterium geworden. Viele Fans zweifeln am offiziellen Startschuss der Ära, die ein halbes Jahrhundert andauert.

“It's all over now“ - es ist alles vorbei: Bis auf weiteres dürfte man diese Worte von den Rolling Stones höchstens als Song hören. Zwar sehen die Mitglieder einer der berühmtesten Bands aller Zeiten mittlerweile etwas knittrig aus, angegriffen von den Zeichen der Zeit, aber das Thema Tour oder neue Platte ist noch nicht abgeschlossen. Ganz anders sieht es da mit den Anfängen aus. So richtig kann sich keiner mehr erinnern, wie das alles war, damals. Als Gründungstermin hat man sich weitgehend auf den ersten Auftritt der Band im legendären Londoner Marquee-Club am 12. Juli 1962 geeinigt.

Reiche Eltern - Erfolgreiche Töchter

Lavinia Biagiotti (links) auf dem Laufsteg. Ihre Mutter Laura ist bekannt als Modedesignerin, die gleichnamige Marke ein weltweiter Erfolg. Neben ihr Christal Carrisi , auch eine erfolgreiche Tochter. Sie ist das jüngste Kind des ehemaligen Sänger-Ehepaars Al Bano und Romina Power. © dpa
Cosima Shiva Hagen (rechts, neben Talkmaster Alfred Biolek): Die junge Schauspielerin ist wunderhübsch und hat eine berühmte Mama - Die Sängerin Nina Hagen (2. von links). Diese wiederum ist die Tochter der Schauspielerin Eva-Maria Hagen. © dpa
Sänger Chris de Burgh ist sichtlich stolz auf seine Tochter Rosanna Davison. Sie verdient ihr Geld als Model und war im Jahr 2003 sogar Miss World. © dpa
Elisabeth Jagger , die wunderschöne Tochter von Rolling-Stones- Sänger Mick Jagger, ist erfolgreiches Model. © dpa
Giulia Siegel arbeitet als Schauspielerin und Moderatorin. Zuletzt sorgte die Tochter von Ralph Siegel als Teilnehmerin des RTL-Dschungelcamps für Aufsehen. © dpa
Hannah Herzsprung - sie ist in Papa Bernds Fußstapfen getreten und Schauspielerin geworden. © dpa
Bei so viel Geld und Einfluss kann es nur gut gehen. Ivanka Trump , Tochter von Baumogul Donald Trump, heiratete vor kurzem den Verleger Jared Kushner. Ivanka verdiente früher als Model Geld und arbeitet heute als Vize-Präsidentin der Abteilung für Immobilien Kauf und Entwicklung in der „Trump Organization“ ihres Vaters. © dpa
Jade Jagger - die Gene stammen eindeutig von der Mama Bianca Jagger. Sie ist die zweite Tochter des Stones-Sängers Mick Jagger und verdient  ihr Geld mit Modeln. © dpa
Kate Hudson: s chön und erfolgreich als Schauspielerin. Sie ist die Tochter von Schauspielerin Goldie Hawn. © dpa
Sie wächst ihrem Vater, dem Sänger Rod Stewart, wortwörtlich über den Kopf. Kimberly Stewart arbeitet als Model. © dpa
Nastassja Kinski ist Schauspielerin. So wie Vater Klaus Kinski. © dpa
Den Schmollmund hat sie von ihrem Vater Steven Tyler (Frontman der Band Aerosmith) geerbt. Liv Tyler ist erfolgreiche Schauspielerin. © dpa
Singende Tochter für Marius Müller Westernhagen: Tochter Mimi hat das Talent geerbt. © dpa
Nina Eichinger , die Tochter von Produzent Bernd Eichinger arbeitet als Moderatorin bei diversen Fernsehsendern. © dpa
Mit dem Namen „Hilton“ kann man nur Erfolg haben. Paris Hilton hat selbst viel auf die Beine gestellt. Ob eigenes Parfum, Prosecco aus der Dose oder sich selbst vermarktet. Die Ideen gehen ihr nicht aus. © dpa
Peaches Geldof, die hübsche Tochter von Sänger Bob Geldof, verdient auch schon ihr eigenes Geld. Sie modelt. © dpa
Hier im Doppelpack: Bob Geldofs Töchter sind ein Hingucker. Sowohl Peaches (links) auch Pixie. Kaum der Schulbank entrückt, ist der Catwalk ihr Zuhause. © dpa
Mit Elvis Presley als Großvater und Lisa Marie als Mama kann gar nichts mehr schiefgehen. Riley Keough ist Model. © dpa
Schauspieler Bruce Willis mit seinen drei Töchtern. Rumer Willis (links)  ist schon aus Papas Schatten herausgetreten. Neben ihr stehen Tallulah Belle (Mitte) und Scout la Rue.  Mit ihrer Ausstrahlung macht Rumer selbt Mama Demi Moore Konkurrenz. © dpa
Romy Schneider wäre stolz auf ihre wunderhübsche Tochter Sarah Biasini. Die junge Frau ist eine perfekte Mischung aus Romy und Vater Daniel Biasini. Sarah arbeitet als Theater-Schauspielerin. © dpa
Töchter unter sich: Stella McCartney (rechts) , Tochter von Ex-Beatle Paul und Kate Hudson. Stella McCartney hat eine eigene Modekollektion und arbeitet erfolgreich als Designerin. © dpa
Stephanie Stumph spielte schon mit ihrem Vater in diversen Fernsehfilmen. Der Schauspieler Wolf gang Stumph hat ihr viel beigebracht. © dpa
Tatum O`Neal, die Tochter von Ryan O`Neal, ist ebenfalls Schauspielerin. © dpa
Theodora Richards , Tochter von Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards, modelt. © dpa
Mit Tony Curtis als Vater kann man nur Schaupielerin werden. Jamie Lee Curtis ist erfolgreich und wird von vielen geachtet. Sie hält gar nichts vom Schönheitswahn in Hollywood. © dpa
Miley Cyrus mit Papa Billy Ray Cyrus. Sie macht es Papa nach. Lange Zeit war es ruhig um den Sänger und Schauspieler, bis seine Tochter die TV-Serie „Hannah Montana“ drehte. © dpa

Um den Abend und die Anfänge insgesamt schwebt wie bei so vielem, was mit den Rolling Stones zu tun hat, eine Art Mysterium. Wie genau sah die Besetzung aus? Was wurde gespielt? Und vor allem: Liegen die Ursprünge der Stones nicht viel weiter zurück, um 1950, als sich Mick Jagger und Keith Richards in der Grundschule kennenlernten?

Mancher meint auch, der entscheidende, weltbewegende Moment war ein Oktobermorgen 1961 am Bahnhof der englischen Ortschaft Dartford. Da trafen Jagger, später Sänger und Bandleader, und Richards, bald schon Gitarrist, nach einiger Zeit der Funkstille wieder aufeinander. Nichts als Musik sollen die Jungs im Kopf gehabt haben. Über die sprachen sie auch, und konnten nicht ahnen, dass sie wenige Jahre später Welthits zusammen schreiben würden. Die Fahrt ging Richtung London. Dahin führte auch ihr persönlicher und musikalischer Weg.

Eher durch Zufall, weil eine andere Band ausfiel, sollen Richards, Jagger und die anderen Bandmitglieder, die die beiden angeworben hatten, auf der Marquee-Bühne gelandet sein. Sie nannten sich nach einem Muddy-Waters-Song “Rollin' Stones“, noch ohne das “g“. Die Musikzeitschrift “Rolling Stone“ - naturgemäß dem exakten Wissen über ihre Namensgeber verpflichtet - weist auf die Fallstricke hin, die jedem begegnen, der die Geschichte der Stones schreiben will.

Sicher ist demnach aber, dass am Abend des 12. Juli folgende junge Männer dabei gewesen sein sollen: Jagger (18), Richards (18), Brian Jones (20) an der Gitarre, Dick Taylor (19) am Bass, Ian Stewart (23) am Piano. Diskussionen gibt es um Mick Avory und Tony Chapman, und auch um die Setliste. “Verdammt dünne Faktenlage also für ein derart weltbewegendes Ereignis“, kommentiert der “Rolling Stone“. Aber schließlich habe damals auch noch niemand wissen könne, “dass ausgerechnet dieser Abend den glühenden Grundstein für die essenziellen Kapitel der Popgeschichte legte“.

Es folgten Jahre des Erfolgs, Höhen und Tiefen, persönliche Schicksalsschläge und große Triumphe. Schlagzeuger Charlie Watts kam schnell dazu, musste aber überredet werden, denn als Designer hatte er ein gesichertes Einkommen. Jagger, Richards und Watts sind heute noch dabei - ansonsten gab es aber einiges an Fluktuation in 50 Jahren Bandgeschichte. Im Sommer 1969 spielte sich eines der tragischsten Kapitel ab: Gitarrist Brian Jones wurde tot, mit Drogen und Alkohol im Blut, in einem Swimming Pool gefunden. Tage vorher war er von der Band entlassen worden. Der vierte Stone von heute, Ron Wood, kam erst 1975 dazu.

Die Stones lieferten den Soundtrack für gesellschaftliche Entwicklungen, heißt es zum 50. Jubiläum immer wieder. Dabei haben sie am eigenen Mythos von Anfang an fleißig mitgestrickt. Denn hinter ihrem Ruf als Sprachrohr einer Generation, als wilde Kämpfer gegen das Establishment und Helden des Blues und Rock'n'Roll steckt eine ganze Menge Planung.

So nahm Jagger nie als “Street Fighting Man“ an Polit-Demos teil, bis heute fällt sein ordentlicher englischer Mittelklasse-Akzent auf. Gerade zu Beginn wurden die Stones bewusst als “böse Jungs“ mit ruppiger Musik und rüdem Auftreten konstruiert, als Gegenspieler zu den adretten Beatles. Ihrer Musik hat das nie wirklich Abbruch getan. Heute, 50 Jahre nach der Gründung, kennt noch fast jeder mindestens einen Stones-Hit, die meisten sehr viele mehr.

dpa

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