Roman Lob startet "Abenteuer Baku"

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Roman Lob erkundigt die aserbaidschanische Hauptstadt Baku.

Baku - Gut behütet in Baku: Der deutsche Sänger Roman Lob (21) hat nach seiner Ankunft zum Eurovision Song Contest in Baku seine traditionelle Mütze gegen eine kaukasische „Papaha“ getauscht.

Beim Rundgang durch die aserbaidschanische Hauptstadt probierte Lob am Freitag bei einem Straßenhändler gleich mehrere der zylinderförmigen Kopfbedeckungen aus Fell an. In Aserbaidschan ist die „Papaha“ Teil der traditionellen Männertracht. Er habe eine Schwäche für ungewöhnliche Hüte, sagte Lob. „Unser Star für Baku“ beginnt an diesem Samstag mit den Proben und geht mit der Ballade „Standing Still“ als Startnummer 20 ins ESC-Finale am 26. Mai.

Baku: Eurovision Song Contest Hauptstadt 2012 

Die fast 200 Meter hohen Flame Towers sollen 2012 fertig gestellt sein. Das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) findet am 26. Mai 2012 erstmals in der Hauptstadt Aserbaidschans statt. © AP
Baku liegt am Kaspischen Meer. Wolkenkratzer sollen bald die Skyline beherrschen: der im Bau befindliche Flame Towers (r.) und der 310 Meter hohen Fernsehturm Azeri. © AP
Gegensätze: Die Altstadt von Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan. © AP
Blick von einer Seebrücke auf die Strandprommenade und Skyline von Baku, Aserbaidschan. © AP
Die Stadtmauer um die Altstadt von Baku. © AP
Landzunge am kaspischen Meer - Das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) findet am 26. Mai 2012 erstmals in der Hauptstadt Aserbaidschans statt. © AP
Die Altstadt von Baku © AP
Stadtansichten von Baku © AP
Die Statue eines Anglers steht auf einer Seebrücke an der Strandprommenade von Baku, Aserbaidschan. © AP
Souvenirgeschäft in der historischen Altstadt von Baku. © AP
Spaziergänger an der Stadtmauer um die historische Altstadt von Baku. © AP
Stadtansicht von Baku  © AP
Stadtansicht von Baku  © AP
Stadtansicht von Baku © AP
Baku: Das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) findet am 26. Mai 2012 erstmals in der Hauptstadt Aserbaidschans statt. © AP
Stadtansicht von Baku  © AP
Stadtansicht von Baku  © AP
Schilder mit der Aufschrift "Brot Haus - deutschequalität" © AP
Deutsche Spuren in Baku © AP
Das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) findet am 26. Mai 2012 in der von der Alpine Bau Deutschland AG errichteten Halle, auf einer Landzunge im Kaspischen Meer in Baku statt. © AP
Endspurt für den ESC: Außenansicht der im Bau befindliche Kristall-Halle (Chrystal Hall). © AP
Fernab vom Boulevard am Kaspischen Meer und hinter den Wolkenkratzern von Baku kommt der westliche Besucher in Bezirke, die an Slums erinnern. © AP
Die dunkle Seite von Baku:Wäscheleinen und Schafe in einer Wohnanlage für Flüchtlinge. © AP
Sichtschutz: Das Werbeplakat für den Eurovision Song Contest (ESC) verdeckt eine baufällige Fassade eine Wohnhauses. © AP
Doch alle, die hier wohnen, grüssen die ausländischen Gäste freundlich, viele bitten um ein gemeinsames Foto.  © AP

Die irischen Zwillinge Jedward beglückten unterdessen ein Heim in Baku. Die Brüder mit Iro-Frisur übergaben Geschenke und tanzten mit den Kindern. Die Millionenstadt am Kaspischen Meer gefalle ihnen, sagten die ESC-Teilnehmer von der grünen Insel bei Proben in der von Deutschen gebauten Crystal Hall. „Die Menschen sind nett, wollen ein Foto mit uns, und die Altstadt mit Teppichgeschäften ist reizvoll.“

Die Eurovision-Song-Contest-Gewinner der letzten 10 Jahre

2002: Marija Naumova aus Lettland mit dem Song "I wanna" © dpa
2003: Sertab Erener aus der Türkei mit "Everyway that I can" © dpa
2004: Ruslana aus der Ukraine mit dem Song "Wild dances" © dpa
2005: Helena Paparizou aus Griechenland mit dem Song "My number one" © dpa
2006: Lordi aus Finnland mit dem Song "Hard Rock Hallelujah" © dpa
2007: Marija Serifovic aus Serbien mit dem Song "Molitva" © dpa
2008: Dima Bilan aus Russland mit dem Song "Believe" © dpa
2009: Alexander Rybak aus Norwegen mit dem Song "Fairytale" © dpa
2010: Lena Meyer-Landrut aus Deutschland mit dem Song "Satellite" © dpa
2011: Ell & Nikki aus Aserbaidschan mit dem Song "Running Scared" © dpa

dpa

Die öl- und gasreiche Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan ist als ESC-Ort stark umstritten. Menschenrechtler werfen dem autoritären Präsidenten Ilcham Alijew die Unterdrückung Andersdenkender vor.

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