Samuel Koch: So waren die Tage nach dem Unfall

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Samuel Koch beschreibt in seiner Biografie, wie er den Unfall bei "Wetten, dass..?" erlebt hat.

Berlin - Ein Salto, ein Knall und dann die Lähmung. Der Sturz bei "Wetten, dass..?" im Dezember 2010 veränderte das Leben von Samuel Koch. Wie er die ersten Tage nach dem Unfall erlebt hat, erzählt er in seiner Biografie "Zwei Leben".

Unvorstellbare Schmerzen, Angst und Tränen - so sahen die ersten Tage für Samuel Koch nach seinem Unfall bei "Wetten, dass..?" im Dezember 2010 aus. Es dauerte einige Tage bis er begriff, dass er für immer gelähmt sein würde. "Am Montag stieg die Lähmung meinen Körper hoch. Mittags hatte ich das Gefühl zu ersticken; die Einblutung drohte das Atemzentrum lahmzulegen", schreibt er in seinem Buch, aus dem die Bild-Zeitung Auszüge veröffentlichte.

40 Stunden nach seinem Unfall konnte er seine Arme und Beine noch spüren. Doch dann verlor Samuel Koch nach und nach die Kontrolle über seinen Körper. Die Ärzte entschieden sich schließlich für eine Operation. Der junge Mann erlitt furchtbare Schmerzen als sein Kopf für die OP fixiert wurde: "Ich wollte schreien. Aber ich konnte nicht. Ich spüre, ich werde irgendwo festgeschraubt. Am Boden einzementiert. Ich kann mich nicht bewegen! Vor Schmerzen und Erschöpfung verlor ich mal wieder das Bewusstsein."

Nach der Operation hatte Samuel Koch Schmerzen. Tagelang. Wochenlang. "Selbst wenn nur jemand an mein Bett trat, schoss mir ein weißer Blitz durch den Nacken." Er konnte sich nicht bewegen, versuchte aber tapfer zu sein. Zwei Wochen lang hielt er durch, dann wurde ihm sein Schicksal bewusst: "Ich lag im Bett auf der Intensivstation in Nottwil. Zum ersten Mal nach dem Unfall weinte ich."

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