Sandra Bullock: Oscar und Goldene Himbeere zugleich

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Sandra Bullock bei der Verleihung der Goldenen Himbeere.

Los Angeles - Innerhalb von nur 24 Stunden wurde Sandra Bullock nicht nur mit einem Oscars für die beste Hauptrolle geehrt, sondern erhielt zugleich die goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin.

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Die Oscar-Verleihung

Am Vorabend der Oscar-Verleihung ist Sandra Bullock als schlechteste Schauspielerin des Jahres 2009 ausgezeichnet worden: Die 45-Jährige erhielt am Samstag den Schmäh-Preis “Goldene Himbeere“ für ihre Rolle in der Komödie “Verrückt nach Steve“. Bullock reagierte auf die zweifelhafte Ehre mit einer gehörigen Portion Ironie: Als erste Preisträgerin in fünf Jahren nahm sie die “Goldene Himbeere“ persönlich entgegen und bemerkte: “Mir war bislang nicht klar, dass man in Hollywood mir sagen muss, dass man zur Preisverleihung kommt, um eine Auszeichnung zu erhalten. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit versprochen, zur Oscar-Verleihung zu kommen.“

Die Sieger der Oscar-Nacht

Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester Film: “The Hurt Locker“, Produktion Kathryn Bigelow, Mark Boal, Nicolas Chartier, Greg Shapiro © ap
Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges, “Crazy Heart“ © dpa
Beste Hauptdarstellerin: Sandra Bullock, “The Blind Side“ © dpa
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz, “Inglourious Basterds“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Nebendarstellerin: Mo'Nique, “Precious“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Regie: Kathryn Bigelow, “The Hurt Locker“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Kamera: Mauro Fiore, “Avatar“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester Animationsfilm: Pete Docter, “Up“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester Filmsong: “The Weary Kind“ von Ryan Bingham aus dem Film “Crazy Heart“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Filmmusik: Michael Giacchino (“Up“) © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bestes Original-Drehbuch: Mark Boal (“The Hurt Locker“) © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bestes adaptiertes Drehbuch: Geoffrey Fletcher, “Precious“ nach dem Roman “Push“ von Sapphire © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester Ton und beste Toneffekte: Paul N.J. Ottosson und Ray Beckett, “The Hurt Locker“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Animations-Kurzfilm: Nicolas Schmerkin, “Logorama“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Kostüme: Sandy Powell (“The Young Victoria“) © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester kurzer Dokumentarfilm: Roger Ross Williams und Elinor Burkett, “Music by Prudence“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Maske: Barney Burman, Mindy Hall und Joel Harlow (“Star Trek“) © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Beste Spezial-Effekte: Joe Letteri, Stephen Rosenbaum and Andrew R. Jones, “Avatar“ © ap
Bester Nicht-englischsprachiger Film: “El Secreto de Sus Ojos“ (Argentinien) von Juan José Campanella © ap
Beste Ausstattung: Rick Carter, Robert Stromberg und Kim Sinclair, “Avatar“ © ap
Bester Dokumentarfilm: Rick Barry, Louie Psihoyos, Paula DuPré Pesmen und Fisher Stevens , “The Cove“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester Schnitt: Bob Murawski und Chris Innis, “The Hurt Locker“ © ap
Die Sieger der Oscar-Nacht
Bester kurzer Realfilm: Joachim Back und Tivi Magnusson, “The New Tenants“ © ap

Nur 24 Stunden später erhielt sie den begehrten Preis als beste Schauspielerin. Tränenreich erwies sich Sandra Bullock als Königin der Herzen, die unter Riesenbeifall den Oscar für die Hauptrolle in “The Blind Side“ (Die große Chance) entgegennahm.

Paris Hilton schlechteste Darstellerin des Jahrzehnts

Die “Goldene Himbeere“ für die miserabelste Nebendarstellerin ging an Sienna Miller für ihre Rolle in dem Action-Film “G.I. Joe“ (Geheimauftrag Cobra). Noch härter traf es Paris Hilton und Eddie Murphy: Sie wurden als schlechteste Darstellerin beziehungsweise schlechtester Darsteller des Jahrzehnts ausgezeichnet.

Zum schlechtesten Film der letzten zehn Jahre wurde “Battlefield Earth (Kampf um die Erde) mit John Travolta in der Hauptrolle gekürt. “Dieser Film ist so schlecht, dass es unterhaltsam ist, wenn auch in anderer Weise als von den Machern beabsichtigt“, sagte der Gründer der “Golden Raspberry Foundation“, John Wilson. Sein Verein vergab die “Goldenen Himbeeren“ am Samstag zum 30. Mal. Über die Preisträger können alle die Mitglieder mitentscheiden, in diesem Jahr stimmten rund 650 Personen ab.

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