Erste Hürde schon genommen

Brightman plant Reise zur ISS

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Sarah Brightman

New York - Sarah Brightman will hoch hinaus: Als erste Künstlerin plant die Sängerin eine Reise zur ISS. Die erste Hürde hat die Sopranistin schon genommen.

Dass Musiker gerne mal nach den Sternen greifen, ist nicht neu. Für die britische Sopranistin Sarah Brightman hat die Redewendung eine ganz besondere Bedeutung: Als erste Künstlerin überhaupt will sie sich auf eine Weltraumreise zur Internationalen Raumstation (ISS) begeben.

Die unendlichen Weiten des Alls faszinierten die britische Sängerin und Schauspielerin schon von Kindesbeinen an: Alles begann 1969, als das kleine Mädchen am Fernseher die historische Mondlandung der Apollo 11 verfolgte. Seitdem wollte auch sie zum Mond. Getreu ihrem Motto „Man sollte immer nach den Sternen greifen“ hat sich Brightman inzwischen ein neues Ziel vorgenommen: Einen Trip zur ISS.

Die erste Hürde hat Brightman schon genommen. Sie habe sich im russischen Star City medizinischen und psychologischen Untersuchungen unterzogen. Am schwersten sei der Test auf dem rotierenden Stuhl gewesen, sagt die 52-Jährige. Nach zehn Minuten als menschlicher Kreisel habe sie mit extremem Schwindel und Übelkeit zu kämpfen gehabt. „Du musst dich wirklich konzentrieren. Wichtig ist vor allem, dass man nicht bewusstlos wird“, erzählt Brightman. Am Ende ging aber alles gut: „Laut dem russischen Weltraumverband bin ich nun offiziell Kosmonautin in Ausbildung“.

Bekanntheit erlangte Brightman vor allem als Christine im Musical „Das Phantom der Oper“. Mit dem Komponisten des Werks, Andrew Lloyd Webber, war sie verheiratet.

Mit ihrer Faszination für das All stehe sie nicht alleine da, sagt Brightman. Es gebe eine lange Traditionslinie von Künstlern, die sich vom Weltraum hätten inspirieren lassen. Man denke nur einmal an das Pink-Floyd-Album „Dark Side of the Moon“, sagt Brightman. Oder an die Musik David Bowies. Auch in Brightmans eigenem Werk spielt der Weltraum eine große Rolle. So coverte sie Lieder wie „Angel“ und „Venus und Mars“, ihr letztes Album „Dreamcather“ erzählt von der Sehnsucht nach dem All.

Nun will Brightman Ernst machen. Irgendwann im Laufe der kommenden zwei Jahren soll ihre Reise ins All beginnen. Was das Ganze kosten wird, verrät Brightman allerdings nicht.

AP

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

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