„Du solltest dich schämen“

Sarah Lombardi rastet aus - und erntet erneut Hohn

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Sarah Lombardi wehrt sich gegen Online-Angriffe auf Söhnchen Alessio (1).

München - Dass sie auf Facebook heftig kritisiert wird, ist Sarah Lombardi mittlerweile gewöhnt. Doch jetzt wird Söhnchen Alessio (1) verhöhnt. Die junge Mutter wehrt sich - und löst einen neuen Shitstorm aus.

Spätestens seit sie öffentlich ihre Affäre eingestanden hat, muss sich Sarah Lombardi gegen übelste Häme und fiese Sprüche von Menschen wehren, die der 24-Jährigen die Schuld an der Trennung von Ehemann Pietro geben. Im RTL-II-Trennungs-Special „Die ganze Wahrheit“ hatte Sarah berichtet, dass die Beschimpfungen längst nicht mehr nur in den sozialen Netzwerken stattfinden, auch auf der Straße sei ihr mal „Schlampe“ hinterher gerufen worden. Auch wenn ihr das natürlich wehtut, Sarah hat gelernt, damit umzugehen. Doch jetzt reicht es ihr.

Denn die Angriffe beschränken sich nicht mehr nur auf ihre Person, jetzt werden schon böse „Witze“ auf Kosten von jemandem gemacht, der für ihre vermeintliche Verfehlung nichts kann, und der zu klein ist, sich selber zu wehren: Der einjährige Alessio, das Kind, das sie mit ihrem Noch-Ehemann Pietro gezeugt hat, ist zur Zielscheibe des Spottes hasserfüllter Menschen geworden. 

So postete etwa Siyo D. am Sonntag diesen „Witz“ auf Sarahs Facebook-Profil, der auf den Dialog der zerstrittenen Eheleute aus dem heimlich aufgenommenen und von Unbekannten auf YouTube gestellten Handy-Video anspielt:

„Sarah: Komm, Alessio, ich bring dich in die Schule. 

Alessio: Nein. 

Sarah: Wieso nicht? 

Alessio: WEIL MEIN RUF KAPUTT GEHT, NET DEINA! 

Pietro: Komm, Alessio, gehen wir zu zweit, denn WIR sind normale Menschen und keine Schlampen.“

Auch wenn viele gar nicht darüber lachen konnten (“Einfach armselig“, kommentierte etwa Janine A. G., „Vollpfosten“, schimpfte Patrick R.), gab es doch ganze 5.281 „Likes“ für den Post. 

Sarah wendet sich „an alle Asozialen“

Tags drauf reagierte die junge Mutter mit einem wütenden Eintrag: „An all diese Asozialen, die meinen, hier Witze über unseren Sohn machen zu müssen“, schrieb sie. „Mein Account ist kein Jugendzentrum. Geht draußen Blätter sammeln, wenn euch langweilig ist! Im Ernst: irgendwann reicht es doch auch mal.

Über 2000 Facebooker lachten sie zwar deswegen aus, doch die überragende Mehrheit, nämlich 40.000 Fans, brachten mit Herzen und erhobenen Daumen zum Ausdruck, dass sie auf Sarah Seite stehen. 

Rückenwind bekam Sarah dabei auch von niemand Geringerem als Kay One. „Das ist einfach asozial“, gab der Rapper ihr Recht. „Der Kleine wird das später irgendwann mal alles lesen ... im Internet bleibt einfach alles für die Ewigkeit. Das ist doch nicht cool, Leute! [...] Viele hier sollten sich schämen, ihr scheiß mit sich selbst unzufriedenen Internet-Messis! Kehrt mal vor eurer eigenen Haustüre! 

Neuer Shitstorm wegen Werbung mit Alessio

Stunden später ebbte die Sympathie-Welle allerdings auch schon wieder ab, und es hagelte erneut Kritik. Denn unterdessen haben Unternehmen die junge Mutter als Werbeträgerin entdeckt - und Alessio mit dazu. 

So postete die 24-Jährige ein Bild von sich beim Spaziergang mit dem Nachwuchs, auf dem beide die gleichen pelzbesetzten Stiefel tragen. Zum Foto vom „Partnerlook für die kalten Wintertage“ verlinkte sie auf ein Online-Portal, bei dem es genau diese Fußbekleidung zu gewinnen gibt.

In weniger als 24 Stunden drückten bereits Hunderte mit einem wütenden Smiley aus, dass sie diese Aktion gar nicht gutheißen. „Vorhin beschwerst du dich noch, dass die Leute den Kleinen mit reinziehen und jetzt nutzt du Alessio [...] als Werbemarionette“, beginnt der Kommentar von Sascha W., der mehr als 1500 Likes bekam. „Allein DU bist es, die das Kind da mit rein zieht!“, heißt es weiter. „Meiner Meinung nach solltest du dich zutiefst schämen...“

Eine Antwort von Sarah steht bislang aus.

hn

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