Tödlicher Unfall in Los Angeles

"Star Trek"-Star Yelchin von eigenem Auto zerquetscht

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Schauspieler Anton Yelchin ist bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Los Angeles - In Dutzenden Filmen hatte Anton Yelchin schon mitgespielt, als ihn die Rolle des Navigationsoffiziers Chekov in „Star Trek“ weltberühmt machte. Jetzt starb er bei einem tragischen Unfall - er wurde nur 27.

Der „Star Trek“-Star Anton Yelchin ist tot. Der Schauspieler sei vor seinem Haus in Los Angeles von seinem eigenen Auto zerquetscht worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Auch seine Sprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Tod des Schauspielers. Yelchin sei am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) bei einem Autounfall ums Leben gekommen. „Seine Familie bittet darum, ihre Privatsphäre zu respektieren.“

Die Polizei von Los Angeles erklärte, der Unfall habe sich um 1.10 Uhr Ortszeit (10.10 Uhr MESZ) auf der Auffahrt von Yelchins Haus im San Fernando Valley ereignet. Er habe Freunde für eine Probe treffen wollen und habe nochmal sein Auto verlassen, sagte Polizeisprecherin Jenny Hauser. Das Auto sei dann "rückwärts die steile Auffahrt hinabgerollt" und habe Yelchin "gegen einen gemauerten Briefkastenpfeiler und einen Sicherheitszaun" gequetscht. Nachdem er nicht bei seinen Freunden aufgetaucht sei, hätten diese nachgesehen und Yelchin tot aufgefunden. Laut der Sprecherin war nicht klar, wie viel Zeit da bereits seit dem Unfall vergangen war.

Der Schauspieler, der nur 27 Jahre alt wurde, war 1989 in der damaligen Sowjetunion geboren und als Baby mit seinen Eltern, beides früher professionelle Eiskunstläufer, in die USA gekommen. Schon als Teenager bekam Yelchin erste TV- und Kinorollen. Großen Erfolg feierte er 2009 mit der Rolle des Navigationsoffiziers Pavel Chekov in „Star Trek“. Auch in den Nachfolgefilmen „Star Trek: Into Darkness“ (2013) und „Star Trek: Beyond“ - der demnächst in die Kinos kommt - spielte er mit.

„Ich habe Anton Yelchin so sehr geliebt“, schrieb „Star Trek“-Co-Star John Cho beim Kurznachrichtendienst Twitter. „Er war ein wahrer Künstler - neugierig, schön, mutig. Ein großartiger Freund und Sohn. Ich bin zerstört.“ 

Und Schauspielerin Anna Kendrick schrieb: „Das ist unwirklich. Anton Yelchin war so ein Talent. So ein großer Verlust.“

Trailer: "Star Trek: Beyond"

dpa/afp

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