Nadja Uhl ätzt gegen Sexismus-Debatte

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Nadja Uhl hält die Sexismus-Debatte für überflüssig.

Berlin - Schauspielerin Nadja Uhl (40) wundert sich über Sexismus-Debatten. Emanzipation bei Frauen sei im Osten "kein so großes Thema". 

„Es ist auch eine Art von Sexualerziehung, wenn der Papa der Mama mal ordentlich an den Hintern fasst und Mama sich darüber freut“, sagte Uhl in einem Interview des Frauenmagazins „Emotion“ (Ausgabe 4/2013).

Dazu stehe sie, auch wenn sie von manch' einem für diese Aussage „bestimmt gelyncht werde“. Emanzipation sei kein so großes Thema für Frauen aus dem Osten, so Uhl, die in Mecklenburg-Vorpommern geboren und aufgewachsen ist.

„Mich wundern Pseudodiskussionen wie die um (Rainer) Brüderle und das Dekolleté. Eine souveräne Frau kann damit umgehen, wenn sie hört, dass ihr Busen in ein Dirndl passt.“

"And the winner is...Germany!" Deutsche Oscar-Nominierungen

Andreas Baader (Moritz Bleibtreu) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) in "Der Baader Meinhof Komplex". Die Bernd Eichinger-Produktion war 2009 für einen Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert. © dpa
Leider ging der Film über die Terroristen der RAF leer aus. Auf dem Foto erscheinen die  Schauspieler und Hauptdarsteller Nadja Uhl, Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck und Johanna Wokalek (v.li.) zur Premiere in Berlin.   © dpa
Der Film "Die Fälscher" von von Stefan Ruzowitzky porträtiert einen Fälscher in den Fängen der Nazis. Im Bild sehen Sie Sorowitsch (Karl Markovics, r.) und Zilinski (Andreas Schmidt, l.), die im KZ zum Fälschen von Pfundnoten gezwungen werden. © dpa
Stefan Ruzowitzky ist zwar Österreicher, spricht aber trotzdem deutsch und gewann mit seinem Beitrag bei der Jubiläums-Verleihung (80. Academy Awards) 2008 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. © dpa
Es war Ulrich Mühes letzte große Rolle: In "Das Leben der Anderen" verkörpert der inzwischen verstorbene Schauspieler einen Stasi-Hauptmann, der am System der DDR verzweifelt. © dpa
Der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck erhielt für sein Werk 2007 den Oscar als höchste Auszeichnung. © dpa
Julia Jentsch verkörpert in "Sophie Scholl - Die letzten Tage" die junge Sophie Scholl, die zusammen mit ihrem Bruder in der Protestbewegung "Die weiße Rose" in München gegen das Nazi-Regime kämpft. © dpa
Die deutsche Produktion war 2006 für einen Oscar nominiert, musste sich aber dem südafrikanischen Drama "Tsotsi" geschlagen geben. Im Bild: Schauspieler Alexander Held, Regisseur Marc Rothemund, Julia Jentsch, Fabian Hinrichs und Drehbuchautor Fred Breinersdorfer (v.li.) bei der Premiere in Berlin. © dpa
"Der Untergang" zeigt die letzten Tage Hitlers im Führerbunker. Und wiederum war es Bernd Eichinger, der den Film produzierte. © dpa
Das Foto zeigt die Schauspielerin Corinna Harfouch, Produzent Bernd Eichinger und seine Tochter Nina Eichinger sowie den Schauspieler Ulrich Noethen (v.li.) bei der Premiere. 2005 war "Der Untergang" für einen Oscar nominiert, ging aber leer aus. © dpa
Der Einwanderersohn Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio) stellt sich in "Gangs of New York" jedem Gegner. Im ersten gemeinsamen Filmprojekt von DiCaprio und Regisseur Scorsese war es der Deutsche Michael Ballhaus, der die Kamera meisterlich führte. © dpa
Und für diese wurde Ballhaus 2003 auch für einen Oscar nominiert, ging aber leer aus. Im Bild sehen Sie Scorsese mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio. © dpa
Im selben Jahr war das Epos "Nirgendwo in Afrika" für den begehrten Preis in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" nominiert. Hier sehen Sie eine Szene, in der Regina Redlich (Lea Kurka) ihren afrikanischen Freunden vorliest. © dpa
Regisseurin Caroline Link erhielt für ihre Arbeit den Oscar. Auf dem Foto hält sie bei einer Münchner Pressekonferenz eine Miniatur-Statue der Auszeichnung in die Kamera. © dpa
Bereits 1998 war sie für das Drama "Jenseits der Stille" nominiert. © dpa
Obwohl Link für diesen Film andere Preise mit nach Hause nahm, ging sie bei der Oscar-Verleihung leer aus. © dpa
Der König der Löwen gehört zu den bekanntesten Zeichentrickfilmen, die in den Disney-Studios in Hollywood produziert wurden... © dpa
Die Geschichte des Löwen-Babys Simba ist weltweit sogar als Musical erfolgreich. 1995 wurde der Deutsche Hans Zimmer für die Filmmusik mit einem Oscar ausgezeichnet. © dpa
Der Komponist war auch 2001 für den Soundtrack zu "Galdiator" mit Russel Crow nominiert. © dpa
Der 52-Jährige ging dabei aber ebenso leer aus, wie bereits 1999. © dpa
Damals war er für die Musik zu "Der schmale Grat" nominiert, musste den Preis für die beste Filmmusik allerdings einem anderen überlassen. © dpa

dpa

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