Schock nach Sturz bei "Schlag den Raab"

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Stefan Raab spielte weiter.

Köln - Das war eine ungewöhnliche Sendung: Stefan Raab, bekannt für seine draufgängerischen Aktionen, stürzte in seiner Sendung "Schlag den Raab" schwer. Tapfer rappelte er sich aber auf und verlor.

Das war ein Schock: Moderator und Multitalent Stefan Raab ist in seiner Samstagabend-Show "Schlag den Raab" gestürzt. In Spiel 7, dem Mountainbike-Parcour, kam es zu einem schweren Sturz. Die Kandidaten mussten Hindernisse mit dem Rad überwinden.

Hans Martin, Raabs Gegner, gewann zwei Millionen Euro.

Als er eine Böschung herunterfuhr, verlor er die Kontrolle über sein Gefährt und schleuderte über den Lenker auf den steinigen Boden. Er kam zuerst mit den Händen auf und landete unsanft mit seiner rechten Gesichtshälfte auf der Erde. Seinen Kopf hatte er mit einem Helm geschützt. Das Mountainbike knallte auf Raabs Rücken und Kopf. Blutend und benommen stand er auf und ließ sich von einem Arztteam untersuchen. Das Rennen wurde abgebrochen. Raabs Gegner Hans Martin, von Beruf Unfallchirurg, drehte um und half Raab. Der blieb zuerst auf dem Boden liegen, stand dann aber auf, war kurze Zeit benommen, torkelete. Rappelte sich dann aber wieder auf und setzte das Rennen sogar fort. Er stürzte noch einmal.

Stefan Raab spielte weiter.

Die Live-Sendung ging weiter, doch der angeschlagene Stefan Raab konnte nicht mehr gewinnen. Das war spätestens dann klar, als er zu Spiel 10, dem Hochsprung, nicht antreten konnte. Er erlitt bei seinem Sturz eine Gehirnerschütterung und folgte dem Rat seines Arztes, nicht anzutreten. Hans Martin hingegen bekam die zehn Punkte gutgeschrieben und gewann um 0.40 Uhr zwei Millionen Euro.

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