Schöneberger: "Mega-geringe" Arbeitszeit beim Echo

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Barbara Schöneberger wird die diesjährige "Echo"-Verleihung moderieren.

München - Barbara Schöneberger wird bei ihrer "Echo"-Moderation nicht viel zu sagen haben. Was sie von ihrem kurzen Auftritt hält und welche Projekte sie dieses Jahr plant, lesen Sie hier.

Stars, Lobesreden und ganz viel Musik: Barbara Schöneberger freut sich auf ihre bevorstehende Moderation der Echo-Musikpreisverleihung. Zusammen mit Kollegin Ina Müller wird Schöneberger die große Show am Donnerstag (22. März, 20.15 Uhr, live in der ARD) in Berlin moderieren. “Ach, ich finde das einfach immer toll, bei diesen ganz großen Veranstaltungen dabei zu sein und überhaupt gefragt zu werden“, sagte die 38-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Sie freue sich aufs Mitmischen. Die gebürtige Münchnerin wird zum zweiten Mal Gastgeberin der Verleihung des größten deutschen Musikpreises sein.

Wirklich lang werden ihre Moderationen beim Echo aber nicht sein - zwischen den ganzen Laudatoren und musikalischen Einlagen. “Unsere Arbeitszeit ist mega-gering: Wir sind natürlich sehr kurz auf der Bühne - schätzungsweise liegt der Redeanteil an der Gesamtshow bei sieben Minuten“, sagte die Moderatorin der “NDR Talk Show“.

Die kurze Sprechzeit beim Echo sei für die quirlige Moderatorin aber kein Problem: “Das ist ja richtig so, es soll ja um die Sänger gehen. Unsere Aufgabe ist es, das Ganze ein bisschen zusammenzuhalten.“ So kurz die Moderationen auch sind, sie werden vorher gut abgesprochen. “In großen Shows überlässt man in der Regel nichts dem Zufall“, sagte Schöneberger. Dennoch gebe es Raum für Spontanes. Angst vor Patzern habe sie nicht. “Du kannst höchstens was sagen, und die Leute sagen hinterher, dass sie das nicht lustig fanden. Aber Patzer passieren ja eher selten.“

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Schöneberger hat bereits mehrere Großveranstaltungen moderiert, darunter den Deutschen Filmpreis und den Deutschen Fernsehpreis. Eine eigene große Show will die Entertainerin im Moment aber nicht: “Für mich ist das Fernsehen so: Ich muss da immer meinen Fuß drinhaben, aber mich nicht zwangsläufig den unangenehmen Situationen der ersten Reihe aussetzen.“

Anders sieht es beim Thema eigene Talkshow aus: “Vor zehn Jahren hatte ich die “Schöneberger Show“ (ZDF), so was müsste man wieder ins Leben rufen - das kann ich heute natürlich besser, als ich es damals gemacht habe.“ Jetzt habe sie mehr Erfahrung. Das mag ein Grund dafür sein, warum sie nun zum zweiten Mal die große Echo-Show präsentieren darf. Und darauf freut sie sich - zumal die meisten Künstler, die sie gut findet, auch zum Echo kommen: “Ich finde ja Lana Del Rey ganz toll und war im letzten Jahr begeistert von unseren ganzen deutschen Künstlern.“ Aber auch die Echo-Gastgeberinnen Schöneberger und Müller werden ihre Gesangsqualitäten zum Besten geben, wie Schöneberger verriet - immerhin sind beide auch erfolgreiche Interpretinnen.

Schöneberger hat bereits zwei Alben veröffentlicht: 2007 mit dem selbstironischen Titel “Jetzt singt sie auch noch!“ und zwei Jahre später “Nochmal, nur anders“. Derzeit bereite sie ihr drittes Album vor. Sie singt wieder auf Deutsch; erscheinen soll es noch in diesem Jahr. “Und es wird großes Gewicht auf die Texte gelegt - und es wird wahrscheinlich wieder sehr nett.“

dpa

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