US-Rapper rechtfertigt sich

Schussähnliche Soundeffekte: Eminem kontert Kritik von Fans

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Eminem kann die Kritik einiger Fans nicht nachvollziehen.

Der US-Rapper Eminem (45) kann die Aufregung um schussähnlich klingende Soundeffekte, die er kürzlich bei einem seiner Konzerte eingesetzt hat, nicht nachvollziehen.

Los Angeles - „Wenn ihr euch leicht von lauten Geräuschen erschrecken oder von expliziten Songtexten beleidigen lasst, solltet ihr nicht hier sein“, war bei Eminems Auftritt am vergangenen Wochenende im US-Bundesstaat Delaware in großen weißen Leuchtbuchstaben auf einer Bühnenleinwand zu lesen.

Rund eine Woche zuvor hatte der Musiker beim „Bonnaroo“-Festival in Manchester (Tennessee) manche Fans in Schrecken versetzt, weil während des Songs „Kill You“ plötzlich ein lauter Knall zu hören war. Einige Festivalbesucher berichteten später auf Twitter, sie hätten sich in Panik auf den Boden geworfen, weil sie die Schüsse für echt gehalten hätten. „Wir haben alle gezittert“, schrieb eine Nutzerin. Eine andere berichtete, sie habe sich „noch nie mehr traumatisiert“ gefühlt.

Einige Fans verteidigen Eminem

Andere Konzertgänger nahmen den Rapper in Schutz. Sie hielten ihm unter anderem zugute, dass es nicht das erste Mal gewesen sei, dass er derartige Soundeffekte verwende. Dieser Argumentation schloss sich auch einer von Eminems Sprechern an: „Entgegen fehlerhafter Berichte“ habe der Musiker keine Schüsse imitieren wollen, hieß es in einem Statement, aus dem unter anderem das Online-Portal „Billboard“ zitiert. Es habe sich vielmehr um Pyrotechnik gehandelt, die Eminem bereits seit Jahren bei seinen Live-Shows verwende - und über die sich noch nie jemand beschwert habe.

dpa

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