Schwarzenegger eröffnet ihm gewidmetes Museum

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Arnold Schwarzenegger

Thal - Es war keine leichte Zeit für Arnold Schwarzenegger. Die Trennung von seiner Frau hat dem Ex-Mister-Universum stark zugesetzt. Ein Heimaturlaub sorgt nun für Entspannung - inklusive einer Museumseröffnung.

US-Schauspieler Arnold Schwarzenegger (64) hat am Freitag das ihm gewidmete Museum in seinem Heimatort Thal bei Graz eröffnet. Trotz strömenden Regens kamen hunderte Fans. Beim Festakt würdigte der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann den gebürtigen Grazer als “erfolgreichen Botschafter für Österreich“. Schwarzenegger selbst sagte auf Deutsch, das umgestaltete Geburtshaus sei “nicht nur ein Museum, sondern ein Symbol des Willens“.

Schwarzenegger-Museum eröffnet - die Bilder

Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dpa
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dapd
Schwarzenegger-Museum in Österreich eröffnet. © dapd

Der Action-Darsteller und mehrmalige Mister Universum, der mit seinem Sohn Patrick gekommen war, enthüllte auch eine Statue, die ihn in typischer Bodybuilder-Pose zeigt. “Es ist mein großer Wunsch, dass jeder, der dieses Museum besucht, etwas begreift: Dass jeder auf seine Art erfolgreich sein kann“, sagte der Schauspieler, frühere Bodybuilder und ehemalige Gouverneur von Kalifornien. “Mein persönlicher Erfolg hat nicht so viel zu tun mit den Millionen, oder auch nicht mit den Schlagzeilen in den Medien, die nicht immer positiv sind, und auch nicht mit dem Schulterklopfen von Barack Obama und anderen Weltgrößen“, sagte er.

„Hasta la vista, Baby“: Arnie trennt sich von Ehefrau

Arnie als Single? Mit dieser neuen Schwarzenegger-Rolle hatte in Hollywood niemand gerechnet. © dpa
Die überraschende Nachricht von der Trennung der Eheleute Arnold Schwarzenegger (63) und Maria Shriver (55) machte in der Nacht zum Dienstag schnell die Runde. “Zur Zeit leben wir getrennt, während wir an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten“, teilte das Paar der “Los Angeles Times“ mit. © AP
Am 26. April hatten sie ihren 25. Hochzeitstag. Doch Maria Shriver hat die gemeinsame Villa in dem Nobelort Brentwood bei Los Angeles bereits verlassen. © dpa
Als der Polizistensohn aus Graz in den 1970er Jahren die damals 21-jährige Kennedy-Nichte bei einem Tennisturnier kennenlernte, war er bereits als “Mister Universum“ berühmt. © AP
Bodybilder und angehende Reporterin - das ungleiche Paar tritt im April 1986 vor den Traualter. © AP
Der “Terminator“ trug einen grauen Frack, die Braut ein weißes Kleid aus Seide, Satin und Spitze. Um Paparazzi fernzuhalten, wurde der Luftraum über dem feudalen Kennedy-Anwesen gesperrt. © AP
Als Schwarzenegger 2003 zum Gouverneur gewählt wurde, gab Shriver ihren Job als TV-Reporterin auf. © dpa
In der Wahlnacht dankte er “der besten Ehefrau“ für ihre Unterstützung. © dpa
Shriver hatte sich loyal hinter ihren Mann gestellt, auch als Sex-Vorwürfe mehrerer Frauen gegen Schwarzenegger immer massiver wurden. © dpa
Er habe höchsten Respekt vor Frauen, versicherte sie damals. Er räumte unterdessen ein, sich als Hollywoodstar manchmal “schlecht“ benommen zu haben. © AP
Während des Wahlkampfs um das Präsidentenamt unterstützte Shriver den Demokraten Barack Obama, ihr Mann den Republikaner John McCain. © dpa
Doch Schwarzenegger schlug am Ende selbst sozial- und umweltpolitisch liberale Töne an. Das schrieb der Politologe Bruce Cain unter anderem Shriver zu: “Seine Frau hat ihn fest im Griff“. Damit ist es nun vorbei. © dpa

Für Peter Urdl, den Leiter des Museums und Jugendfreund des Actionstars, ist das Haus “ein Museum der Freundschaft“. “Arnie“ habe ihm und Freunden vor zwei Jahren bei einem Besuch der Baustelle den Auftrag gegeben, das Museum einzurichten. Das aus dem Jahr 1806 stammende Haus sei in den Zustand zurückgebaut worden, in dem Schwarzenegger es 1966 verlassen hatte.

Die in Kälte und Nässe ausharrenden Fans blieben etwas enttäuscht zurück. Nur kurz zeigte sich Schwarzenegger beim Besuch in seinem Haus an einem der oberen Fenster und winkte seinen Anhängern zu. Sie durften erst in die Räume, als Schwarzenegger schon wieder weggefahren war

dpa/dapd

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