Weltpremiere von "Schutzengel"

Til Schweiger besucht Soldaten in Afghanistan

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Til Schweiger stattete den Bundeswehrsoldaten in Afghanistan einen Überraschungsbesuch ab

Masar-i-Sharif - Til Schweiger hat Bundeswehrsoldaten in Afghanistan besucht und ihnen seinen neuesten Film „Schutzengel“ vorgeführt. Eine Erfahrung auf seiner Reise rührte den Schauspieler zu Tränen.

„Ich wollte ihnen eine Freude machen, und der Film hat einen Bezug zum Afghanistan-Krieg. Ich habe das Drehbuch mit einem britischen Elitesoldaten geschrieben. Deshalb flog ich nach Afghanistan – auch als Wertschätzung und Anerkennung! Wir leben zu Hause ein Luxusleben – und die sind da unten bei 45 Grad. Das wird in Deutschland leider nicht genug gewürdigt“, sagte Til Schweiger der Bild . Der 48-Jährige hatte die 3052 Soldaten im Camp in Masar-i-Sharif vergangene Woche besucht.-Zeitung vom Montag

Der Actionthriller „Schutzengel“ handelt den Angaben zufolge von einem ehemaligen Elite-Soldaten, der für den Zeugenschutz arbeitet. Er bekommt ein Waisenkind, das Kronzeuge ist, anvertraut und muss es gegen einen übermächtigen Gegner beschützen. Dabei wird der Elitesoldat zum Schutzengel für das Mädchen und umgekehrt. Der Film soll ab September in den deutschen Kinos laufen.

Weltpremiere in Afghanistan

Die Bundeswehrsoldaten durften den Film in drei Vorstellungen schon vorab sehen. Auch für ihn sei das eine besondere Erfahrung gewesen, erzählt Schweiger. Sein schönster Moment? „Dass ich mit so offenen Armen und solcher Herzlichkeit empfangen wurde. Und natürlich das Open-Air-Fußballspiel zusammen mit 500 Soldaten – wie wir die Griechen weggehauen haben, Mann! Um Mitternacht wurde es kühler und sie saßen auf ihren Panzerwagen und jubelten. Das war super. Das werde ich nie vergessen!“

Es gab aber auch traurige Momente: „Mir kamen die Tränen, als ich an der Gedenkstätte vor den Tafeln der 100 Gefallenen stand – und den flatternden Fahnen der 20 Nationen. Jeder Name ist eine Tragödie. Wir werden ja durch Nachrichten abgestumpft. Aber hier wird jeder Name zu einer Geschichte, die einen sehr bewegt", sagte Schweiger gegenüber der Bild-Zeitung.

dapd

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