Politische Meinung des Schauspielers schwankt

Schweiger: "Nicht von Gabriel instrumentalisiert"

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Til Schweiger äußert sich gegenüber dem "Focus" zu seiner politischen Meinung.

Hamburg - Nach Telefonat und Treffen mit Sigmar Gabriel sagt Til Schweiger, seine politische Meinung schwanke zwischen CDU, SPD und den Grünen. Will er sich distanzieren? 

Schauspieler Til Schweiger fühlt sich ungeachtet seines Gesprächs mit SPD-Chef Sigmar Gabrielzur Flüchtlingspolitik keineswegs von der Politik instrumentalisiert. Gabriel habe seine Hilfe angeboten, sagte Schweiger dem Nachrichtenmagazin "Focus" nach einer Vorabmeldung vom Donnerstag. "Darin sehe ich keine Instrumentalisierung." Er sei zwar lange Jahre SPD-Mitglied gewesen, aber inzwischen aus der Partei ausgetreten. "Meine politische Meinung schwankt zwischen CDU, SPD und Grünen", sagte der 51-Jährige.

Schweiger hatte Ende Juli auf seiner Facebook-Seite seinem Zorn über Fremdenfeindlichkeit in Deutschland Luft gemacht und die Politik zum Handeln aufgerufen. Kurz darauf meldete sich dann SPD-Chef Gabrieltelefonisch bei dem "Tatort"-Kommissar. Es kam schließlich auch zu einem Treffen.

Der Schauspieler bekräftigte, dass er an dem geplanten Vorzeige-Flüchtlingsheimim niedersächsischen Osterode festhalten wolle. Bereits nächste Woche treffe er Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), um "noch ein paar Sachen zu klären". "Die Trägerschaft muss gemeinnützig sein, wir wollen natürlich kein Geld verdienen", sagte Schweiger.

AFP

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