Regisseur fühlt sich angegriffen

Til Schweiger: Keine Vorführung für die Presse

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Til Schweiger fühlt sich von den Filmkritikern "abgestraft".

Berlin - Erfolgsregisseur Til Schweiger („Kleinohrhasen“, „Kokowääh“) hat den deutschen Filmkritikern erneut vorgeworfen, ihn systematisch „niederzuschreiben“.

„Wenn jemand in Deutschland versucht, das Publikum zu erreichen, wird er dafür abgestraft“, sagte der 49-Jährige am Montag während einer Podiumsdiskussion in der Berliner Akademie der Künste. Nach mehr als zehn Jahren ständiger Verrisse habe er deshalb entschieden, seine Filme nicht mehr vor dem Kinostart der Presse zu zeigen. „Ich beschütze sie vor diesen Angriffen“, sagte er.

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Der Filmkritiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Andreas Kilb, wies die Vorwürfe zurück. Eine Filmkritik sei keine Werbung, sondern eine Erzählung über den Film, die einem handwerklichen Ethos verpflichtet sei. Til Schweiger gehört mit seinen publikumswirksamen Komödien zu den erfolgreichsten deutschen Filmproduzenten.

dpa

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