Am Rande des Confed-Cups

Shkodran Mustafi kann Ramadan "momentan nicht einhalten"

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Zur Zeit beim Londoner Fußballclub FC Arsenal unter Vertrag: Shkodran Mustafi. Foto: Christian Charisius

Der Fußball-Profi findes es sehr anstrengend, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang weder etwas zu essen noch zu trinken. Für ihn sei das diesmal wegen des Trainings und der Spiele nicht miteinander vereinbar.

Sotschi/Essen (dpa) - Der Fußball-Nationalspieler und Muslim Shkodran Mustafi (25) nimmt derzeit nicht am Fastenmonat Ramadan teil.

"Den Ramadan kann ich momentan nicht einhalten. Das ist wegen der sehr anstrengend, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang weder etwas zu essen noch zu trinke nicht möglich", sagte der stellvertretende Mannschaftskapitän den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag) am Rande des Confed-Cups im russischen Sotschi. Ehe er zur Nationalmannschaft gereist sei, habe er sich an den freien Tagen an den Ramadan gehalten. "Aber jetzt gilt es aufzupassen, dass man dem Körper angesichts der Belastungen keinen Schaden zufügt."

Es sei sehr anstrengend, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang weder etwas zu essen noch zu trinken, sagte der Sohn albanischer Eltern, der beim Londoner Fußballclubs FC Arsenal unter Vertrag ist. "Aber dabei geht es auch um den Willen. Für mich ist es eine schöne Sache, weil es mich wieder zurück auf den Boden holt." Es zeige ihm, dass er ein Mensch sei wie alle anderen auch. "Ganz egal, wie viel man hat und wie viel man fürs Essen ausgeben kann - in dem Monat ist man begrenzt. Das ist für mich wichtig, weil es meine Religion von mir verlangt."

Der Fastenmonat Ramadan wird von Muslimen weltweit begangen. In Deutschland begann er in diesem Jahr am 27. Mai. Er endet an diesem Samstag.

Interview mit Mustafi

DFB-Profil Mustafi

Zentralrat der Muslime zum Ramadan

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