Er möchte lieber keine Rolle

So denkt Pierre Brice über die neuen "Winnetou"-Filme

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Der einstige Winnetou-Darsteller Pierre Brice.

Berlin - Um seinen Erfolg nicht zu "konterkarieren", möchte Pierre Brice in den neuen "Winnetou"-Filmen von RTL lieber nicht den Vater des Indianers spielen. Auch ansonsten steht er der Neuauflage skeptisch gegenüber.

Update vom 23. Dezember 2016: An Weihnachten 2016 bringt RTL die Winnetou-Filme zurück. Hier erfahren Sie alles zu den Sendeterminen und den Darstellern der neuen Winnetou-Trilogie.

„Winnetou“-Darsteller Pierre Brice (86) freut sich über die geplante Neuauflage der Indianerfilme - wenn sie keine Persiflage werden. „Ich hoffe, dass die Filme getragen werden von dem Geist Karl Mays. Eine Parodie wäre für mich das Fatalste, was man seinen Büchern und den Filmen der 60er-Jahre antun könnte“, sagte der französische Schauspieler der „Bild“-Zeitung. Das Blatt hatte am Wochenende berichtet, dass RTL im Sommer mit den Dreharbeiten zu drei „Winnetou“-Spielfilmen starten wolle.

„Tatort“-Star Wotan Wilke Möhring (47) wurde für die Rolle des Old Shatterhand verpflichtet, wie der Kölner Privatsender dem Medienmagazin „DWDL.de“ bestätigte. Die Macher wünschten sich außerdem, dass Brice in die Rolle von Winnetous Vater schlüpfe, hieß es. Der reagierte laut „Bild“ zurückhaltend: „Ich bin ehrlich gesagt nicht begeistert von der Idee, Winnetous Vater zu spielen.“ Er fürchte, dies könnte seinen Erfolg „konterkarieren“.

Brice spielte den Romanhelden von Karl May in den 60er Jahren insgesamt elf Mal - erstmals 1962 im „Der Schatz im Silbersee“. Die Filmreihe endete 1968. 30 Jahre später streifte der Franzose für den ZDF-Zweiteiler „Winnetous Rückkehr“ nochmals das Indianerkostüm über.

dpa

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