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Die Sommerhits der vergangenen 17 Jahre

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Los del Rio, Katy Perry, Alexandra Stan und Lou Bega haben eines gemeinsam: Einer ihrer Songs war irgendwann einmal ein Sommerhit

Berlin - Kein Sommer ohne "Sommerhit". Welches Lied in diesem Jahr das Zeug dazu hat, ist noch unklar. Wir zeigen zur Erinnerung noch mal die Titelträger der vergangenen 17 Jahre.

Sicher kann man darüber streiten, ob das da draußen überhaupt ein Sommer ist in diesem Jahr. Doch das Bedürfnis nach einem Sommerhit, einem Ohrwurm für Biergarten oder Strand, ist genauso da wie der Wunsch nach Picknick im Grünen, Grillen im Garten oder einem entspannten Glas Wein auf dem Balkon. Doch welches Lied verdient den Titel „Sommerhit 2012“?

Die Sommerhits der vergangenen 17 Jahre

Die rumänische Sängerin Alexandra Stan schaffte es mit ihrem Song "Mr. Saxobeat" 2011 an die Spitze der deutschen Charts. Das Lied wurde der Sommerhit des Jahres. © dpa
"We No Speak Americano" lief 2010 im Radio und in den Clubs rauf und runter. Der Song des australischen Duos Yolanda Be Cool und des Produzenten DCUP holte in Deutschland zwei Mal Platin und avancierte zum Sommerhit 2010. Basis des Liedes ist ein Stimmsample von Renato Carosone aus dem Jahr 1956. © dpa
"Jungle Drum" von Emilia Torrini stieg 2009 auf Platz zwölf in den deutschen Charts ein. Innerhalb kürzester Zeit schaffte es der Song auf Platz 1, wo er sich acht Wochen lang hielt. Insgesamt blieb das Lied 35 Wochen in den Charts - und wurde der Sommerhit des Jahres. © dpa
"I kissed a Girl" von Katy Perry hielt sich in Deutschland 40 Wochen lang auf Platz 1. Nach eigener Aussage wurde die Sängerin von Schauspielerin Scarlett Johansson zu diesem Lied inspiriert. "I kissed a Girl" war der Sommerhit des Jahres 2008. © dpa
Fünf Jahre nach ihrer Gründung veröffentlichte die Berliner Band Culcha Candela 2007 den Song "Hamma". Überraschend wurde das Lied zum bisher größten Erfolg der Gruppe. "Hamma" hielt sich nicht nur sechs Wochen lang auf Platz 1 der Charts, sondern wurde auch zum Sommerhit des Jahres. © dpa
Obwohl Gnarls Barkley es mit "Crazy" nur auf Platz drei der deutschen Charts schaffte, wurde der Song der Sommerhit des Jahres 2006. Barkley gewann für seinen Hit einen Grammy in der Kategorie Best Urban/Alternative Performance. © dpa
"Maria" war die erste Single der deutsch-amerikanischen Boy-Band US5, in der auch Jay Khan mitwirkte. Der Song hielt sich in Deutschland vier Wochen lang an der Spitze der Charts und avancierte zum Sommerhit des Jahres 2005. © dpa
"Dragostea din tei" heißt auf Deutsch "Liebe auf dem Lindenbaum" und verhalf der moldawischen Band O-Zone 2004 zum Durchbruch. In Deutschland belegte der Song 14 Wochen lang Platz 1. © dpa
Im Sommer 2003 landeten DJ The Wave und Buddy mit "Ab in den Süden" einen Hit. Der Song hielt sich in Deutschland 26 Wochen lang auf Platz zwei der Charts. © Screenshot Youtube
Las Ketchup holte 2002 mit "The Ketchup Song" zwei Mal Platin in Deutschland und schaffte es bis an die Spitze der Charts. © dpa
Dante Thomas erreichte in Deutschland mit seiner ersten Single "Miss California" nicht nur die Spitze der Charts, sondern bekam für den Song auch eine Goldene Schallplatte. Zudem landete er mit dem Lied 2001 einen Sommerhit. © dpa
Einen mit Platin veredelten Sommerhit landete die Band ATC im Jahr 2000 mit "Around The World (La La La La La)". © dpa
Lou Bega war erst 24 Jahre alt, als er 1999 mit mit dem Song "Mambo No 5" einen Sommerhit landete. In Deutschland landete das Lied auf Platz 1 der Charts und hielt sich dort elf Wochen lang. Gemessen am Weltumsatz ist "Mambo No 5" die erfolgreichste deutsche Musikproduktion aller Zeiten im Sektor der Popmusik. © dpa
Loona holte mit dem Song "Bailando" Platin in Deutschland. Die Single ging mehr als 500.000 Mal über den Ladentisch und wurde zum Sommerhit des Jahres 1998. © dpa
Obwohl es "Samba de Janeiro" nicht auf Platz 1 in den Charts schaffte, landete Bellini damit im Jahr 1997 einen Sommerhit. In Deutschland wurde das Tanzprojekt für die Single außerdem mit Gold und Platin geehrt. Für den Videoclip zum Song war in Köln extra ein Karnevalsumzug inszeniert worden. © dpa
Los del Rio (Die vom Fluss) landete mit "Macarena" 1996 einen Welthit. Bis heute wird das Lied regelmäßig auf dem Münchner Oktoberfest gespielt und erfreut sich größter Beliebtheit. 1996 hielt sich der Song in Deutschland 37 Wochen auf Platz 1 der Charts und avancierte zum Sommerhit des Jahres. © dpa
Scatman John landete mit der Single "Scatman" aus dem Album "Scatman's World" 1995 nicht nur einen einen Nummer-1-, sondern auch einen Sommerhit. 31 Wochen hielt sich der Song an der Spitze der deutschen Charts. Weltweit wurden 20 Millionen Platten verkauft. Scatman John verstarb 1999 an Lungenkrebs. © dpa

Eigentlich hatte Deutschland in diesem Jahr bereits einen Sommerhit - und zwar im Winter: Michel Teló wurde mit seinem „Ai Se Eu Te Pego“ (dem Song mit dem „Nossa Nossa“-Ausruf) rauf und runtergespielt. Hat die Nation mit diesem brasilianischen Lied etwa den Sommer verschreckt - so dass der sich sagt „Muss ich ja gar nicht mehr antanzen, wenn ihr schon im Winter auf Sommer macht?“

Jedenfalls scheint es zu passen, wenn einige der Sommerhit-Anwärter diesmal aus dem eher kühlen Norden kommen. Die Pop-Nation des Jahres scheint Schweden zu sein.

So war der Eurovision Song Contest 2012

ESC Baku 2012
Die ESC-Gewinnerin Loreen verlässt - eingehüllt in die Flagge ihres Heimatlandes - die Bühne in Baku © dap
ESC Baku 2012
Loreen feiert ihren Sieg. In der rechten Hand hält sie ihre Trophäe, in der Linken einen Blumenstrauß. © dap
ESC Baku 2012
Siegerin Loreen posiert zusammen mit der schwedischen Delegation. © dap
ESC Baku 2012
Die Freude über den Sieg war riesig. © dap
ESC Baku 2012
Loreen hält einem Mitglied der Delegation zum Spaß die Trophäe, die aussieht wie ein Mikrophon, unter die Nase. © dap
ESC Baku 2012
Loreen präsentiert sich ihren Fans und lässt sich feiern. © dap
ESC Baku 2012
Dann bekommt die Trophäe noch einen dicken Schmatz. © dap
ESC Baku 2012
Loreen hat den Eurovision Song Contest mit ihrem mystischen Popsong „Euphoria“ gewonnen. © dap
ESC Baku 2012
Zum Abschluss der Bühnen-Performance gab es Glitter-Regen © dap
ESC Baku 2012
Loreen inmitten von sprühenden Funken © dap
ESC Baku 2012
Loreen inmitten von sprühenden Funken © dap
ESC Baku 2012
Loreen bedankt sich bei ihrem Publikum © dap
ESC Baku 2012
Roman Lob ging für Deutschland an den Start. Bei der Pressekonferenz vor der Show posierte er ganz gelassen für die Kameras. © dap
ESC Baku 2012
Die Mütze ist das Markenzeichen des deutschen Sängers. © dap
ESC Baku 2012
Während die Konkurrenz performt, fiebert Roman Lob im Kreise der deutschen Delegation gespannt mit. © dap
ESC Baku 2012
Dann ist sein Moment gekommen: Roman Lob singt das Lied „Standing Still“. © dap
ESC Baku 2012
Er holte damit den achten Platz beim 57. Eurovision Song Contest. © dap
ESC Baku 2012
Soluna Samay aus Dänemark performt das Lied "Should've Known Better" © dap
ESC Baku 2012
Dafür schmiss sie sich in ein sexy Matrosen-Outfit. © dap
ESC Baku 2012
Samay wurde mit Instrumenten und einer Backroundsängerin begleitet. © dap
ESC Baku 2012
Sabina Babayeva, die für das Gastgeberland Azerbaijan beim ESC antrat, singt das Lied "When The Music Dies". © dap
ESC Baku 2012
Für ihren Auftritt hatte sie ein bezauberndes weißes Kleid gewählt. © dap
ESC Baku 2012
Sabina Babayeva feiert, während die Jury die Punkte verkündet. © dap
ESC Baku 2012
Auch Emin Agalarov, Schwiegersohn des azerbaijanischen Präsidenten Ilham Aliyev, war mit einem Lied beim ESC-Finale vertreten. Er schwebte bei seinem Auftritt auf die Bühne. © dap
ESC Baku 2012
Pastora Soler aus Spanien performt im ESC-Finale den Song "Quedate Conmigo (Stay With Me)" © dap
ESC Baku 2012
Auch sie hatte sich für ein weißes Kleid entschieden. © dap
ESC Baku 2012
Can Bonomo ging für die Türkei an den Start © dap
ESC Baku 2012
Er performte das Lied "Love me back" © dap
ESC Baku 2012
Kurt Calleja aus Malta singt das Lied "This Is The Night" © dap
ESC Baku 2012
Er konnte auch mit seiner Bühnenshow beeindrucken. © dap
ESC Baku 2012
Mandinga (Mitte), die für Rumänien antritt, performt zusammen mit ihrer Band den Song "Zaleilah" © dap
ESC Baku 2012
Pasha Parfeny aus Moldavien singt das Lied "Lautar" © dap
ESC Baku 2012
Eleftheria Eleftheriou aus Griechenland gab bei dem Song "Aphrodisiac" ihr Bestes © dap
ESC Baku 2012
Dabei störte es sie auch nicht, wenn die Frisur zwischendurch einmal nicht so perfekt saß © dap
ESC Baku 2012
Eleftheria Eleftherious Performance war nicht nur was für die Ohren, sondern auch was für die Augen © dap
ESC Baku 2012
Jedward, die beim Eurovision-Song-Contest-Finale Irland repräsentierten, performten den Song "Waterline". © dap
ESC Baku 2012
In silbernen Kostümen hüpften die beiden extrovertierten Jungs über die Bühne. © dap
ESC Baku 2012
Auch sie wurden von einem Backround-Chor unterstützt. © dap
ESC Baku 2012
Anggun aus Frankreich singt das Lied "Echo (You And I)" © dap
ESC Baku 2012
Für das Finale des ESC wählte sie ein extrem kurzes Kleid und baute es in ihre Performance ein. © dap
ESC Baku 2012
Tooji (3. von rechts) trat zusammen mit seinen Tänzern für Norwegen an. Er sang das Lied "Stay" © dap
ESC Baku 2012
Kaliopi repräsentierte beim ESC-Finale Mazedonien. © dap
ESC Baku 2012
Sie sang das Lied "Crno I Belo" © dap
ESC Baku 2012
Zeljko Joksimovic aus Serbien trat mit dem Song "Nije Ljubav Stvar" an © dap
ESC Baku 2012
Nina Zilli repräsentierte Italien und performte das Lied "L'Amore E Femmina (Out Of Love)" © dap
ESC Baku 2012
Die Aufmachung von Nina Zilli erinnerte entfernt an Amy Winehouse © dap
ESC Baku 2012
Was für ein Outfit, was für Absätze: Gaitana ging für die Ukraine an den Start © dap
ESC Baku 2012
Ivi Adamou (Mitte) aus Zypern singt das Lied "La La Love" © dap
ESC Baku 2012
Serbien schickte Zeljko Joksimovic zum Eurovision Song Contest © dap
ESC Baku 2012
Greta Salome und Jonsi repräsentierten Island und sangen das Lied "Never Forget" © dap
ESC Baku 2012
Die Band Buranovskiye Babushki, bestehend aus sechs älteren Damen, trat beim ESC für Russland an.  © dap
ESC Baku 2012
Die Frauen sangen das Lied "Party For Everybody" © dap
ESC Baku 2012
Sie waren die wohl außergewöhnlichsten Teilnehmer. Ihr Ziel: Mit der Siegesprämie wollten sie eine Kirche in ihrem Dorf finanzieren. © dap
ESC Baku 2012
Buranovskiye Babushki aus Russland feiern, während die Ergebnisse bekannt gegeben werden. © dap
ESC Baku 2012
Urgestein Engelbert Humperdinck trat beim ESC für Großbritannien an. Er sang das Lied "Love Will Set You Free" © dap
ESC Baku 2012
Ungarn schickte Compact Disco zum ESC. Er performte den Song "Sound Of Our Hearts" © dap
ESC Baku 2012
Nach ihrem Sieg performte Loreen noch einmal ihren Song "Euphoria" © dap
ESC Baku 2012
Zuschauer des ESC-Finales schwenken kleine Fahnen der verschiedenen Teilnehmerländer © dap
ESC Baku 2012
Fans verfolgen am Samstag bei der Grand-Prix-Party zum Finale des Eurovision Song Contest 2012 auf dem Spielbudenplatz das Programm. © dap
ESC Baku 2012
Fans verfolgen am Samstag bei der Grand-Prix-Party zum Finale des Eurovision Song Contest 2012 auf dem Spielbudenplatz das Programm. © dap

Zum einen hat das skandinavische Land mit Loreen und dem Lied „Euphoria“, das seit Wochen überaus erfolgreich in den Hitparaden läuft, den Eurovision Song Contest gewonnen. Zum anderen kommt auch Singer-Songwriterin Lykke Li aus Schweden. Ihr Ohrwurm „I Follow Rivers“ tummelt sich im Magician-Remix nach erfolgreicher Verwendung bei den Champions-League-Übertragungen ebenfalls an der Charts-Spitze.

Doch auch deutschsprachige Titel schwirren vielen im Kopf herum. Beispielsweise der Newcomer Cro. Der Stuttgarter Rapper mit der Panda-Maske hat zurzeit gleich mehrere Singles in den Charts, die erfolgreichste von ihnen trägt den Titel „Du“.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

Außerdem haben auch die überaus lebendigen Toten Hosen im Jahr ihres 30. Bühnenjubiläums vielen Leuten mit ihrem Hit „Tage wie diese“ eine Art Soundtrack zur Fußball-EM beschert.

Doch mit klassischen Sommerhits wie „Dragostea din tei“ von O-Zone vor acht Jahren, „The Ketchup Song“ von Las Ketchup vor zehn Jahren, „Mambo No. 5“ von Lou Bega vor nunmehr 13 Jahren oder aber „Macarena“ von Los del Rio vor inzwischen 15 Jahren haben diese Lieder eher wenig gemeinsam.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein. © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden. © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen. © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen. © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein. © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten. © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken. © dpa
Luftige Kleidung tragen © dpa
In kühlen Räumen aufhalten © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen © dpa

„Natürlich definiert jeder den Begriff Sommerhit ein wenig anders“, erläutert Hans Schmucker, Sprecher der Popcharts-Vermarkter von Media Control. „Wenn man aber den Musikmarkt der letzten Jahre betrachtet, kristalliert sich doch immer ein klarer Sommerhit heraus.“ Die Kriterien seien „eingängige Melodie, einfacher Text und gut tanzbarer Rhythmus“.

Außerdem: Ein Sommerhit müsse möglichst hoch und lange in den Charts platziert sein, von einem Newcomer stammen, gut in den Clubs laufen und eigentlich aus sich selbst heraus und nicht wegen eines Großereignisses wie der Fußball-EM, der Champions League oder des Grand Prix' bekannt werden.

Und was meint der Experte aktuell? „Klassische Kandidaten für den Sommerhit 2012 sind zum Beispiel "Tacatá" von Tacabro und "Balada" von Gusttavo Lima. Wer am Ende vorne steht, wird sich allerdings erst in den nächsten Wochen zeigen, denn Musikfans bringen den Sommerhit oft aus dem Urlaub direkt in die Charts ihres Heimatlandes mit.“

dpa

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