Brauchtum

Sommersonnenwende in Stonehenge

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In Stonehenge geht die Sonne auf. Foto: Steve Parsons

Esoteriker, Neo-Druiden und Hippies - am längstes Tag des Jahres wird in Stonehenge wild gefeiert.

Stonehenge (dpa) - Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen haben etwa 13 000 Menschen in der Nacht zum Mittwoch die Sommersonnenwende am britischen Stonehenge gefeiert.

Hippies, Touristen und Sonnenanbeter tanzten und trommelten bei den geheimnisvollen Steinkreisen. Sie begrüßten zum Sonnenaufgang um 4.52 Uhr (Ortszeit) den längsten Tag des Jahres. Es gab wie jedes Jahr Festnahmen wegen Drogenbesitzes.

Am Rande des Geländes in Südengland patrouillierten Polizisten. In den letzten Wochen hatte es Terroranschläge in London und Manchester gegeben. An vielen Orten ist die Polizeipräsenz erhöht worden.

Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren, jahrtausendealten Stonehenge-Kolosse ursprünglich gedient haben, ist nicht eindeutig geklärt. Die Anlage gehört zum Weltkulturerbe der UN-Organisation Unesco. Jährlich besuchen mehr als eine Million Menschen Stonehenge.

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